Osborne Clarke berät CoaguSense bei Erwerb des DOASENSE-DOAC-Testing-Geschäfts

Die internationale Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke hat CoaguSense, Inc., einen führenden Entwickler von Point-of-Care-Gerinnungsmonitoring-Systemen und Tochtergesellschaft der i-SENS, Inc., bei dem Erwerb des DOAC-Testing-Geschäfts der DOASENSE GmbH, Heidelberg, rechtlich beraten.

Mit der Transaktion stärkt CoaguSense seine Position im globalen Markt für Antikoagulanzien-Diagnostik und erweitert sein Portfolio über das klassische Monitoring von Vitamin-K-Antagonisten (VKA) hinaus auf Tests für den dynamisch wachsenden Markt der direkten oralen Antikoagulanzien (DOACs).

CoaguSense hat hierzu eine verbindliche Asset Purchase Vereinbarung zum Erwerb des DOASENSE-DOAC-Testing-Geschäfts abgeschlossen. Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt üblicher Closing-Bedingungen und wird innerhalb der nächsten zwölf Monate erwartet.

Erweiterung des Point-of-Care-Portfolios um DOAC-Diagnostik

Zum Leistungsumfang der Transaktion gehört insbesondere die DOASENSE-Produktfamilie rund um den DOAC Dipstick, den ersten Point-of-Care-Test zur Detektion von direkten oralen Faktor-Xa- und Thrombinhemmern. Anders als klassische, blutbasierte Assays nutzt der DOAC Dipstick Urinproben und ermöglicht qualitative Testergebnisse innerhalb von rund zehn Minuten – ein wichtiger Baustein für die klinische Praxis in Notaufnahmen, im perioperativen Umfeld und in anderen zeitkritischen Versorgungssituationen.

Zum Produktportfolio zählen neben dem DOAC Dipstick der DOASENSE Reader sowie ergänzende Kontrolllösungen. Die Produkte sind IVDR-CE gekennzeichnet und bei verschiedenen Aufsichtsbehörden registriert, darunter die Europäische Union (EU), die MHRA (Vereinigtes Königreich), die TGA (Australien) und ANVISA (Brasilien).

Die Übernahme des DOASENSE-DOAC-Testing-Geschäfts ergänzt die kürzlich erfolgte europäische IVDR-Zulassung des Coag-Sense® PT/INR Monitoring Systems für die Patientenselbsttestung. In der Kombination entsteht ein breites, praxisnahes Lösungsangebot für das Monitoring sowohl klassischer Warfarin-Therapien als auch moderner DOAC-Behandlungen und festigt die Rolle von CoaguSense als vielseitigen Anbieter im globalen Antikoagulationsdiagnostik-Markt.

„Mit dieser Transaktion bauen wir unser Lifesciences- und Healthcare-Transaktionsgeschäft im Bereich innovativer Diagnostiklösungen weiter aus“, so Robin Eyben, M&A Partner bei Osborne Clarke. „Die Beratung von CoaguSense bei der Übernahme des DOASENSE-DOAC-Testing-Geschäfts zeigt, wie internationale MedTech-Unternehmen ihre Produktportfolios strategisch erweitern, um den klinischen Bedarf an schneller, verlässlicher Gerinnungsdiagnostik im Point-of-Care-Umfeld abzudecken – und welche Rolle durchdachte Transaktions- und Regulierungsstrukturen dabei spielen.“

Umfassende rechtliche Begleitung in einem regulierten MedTech-Umfeld

Osborne Clarke hat CoaguSense umfassend zu den gesellschaftsrechtlichen, vertraglichen, regulatorischen und kartellrechtlichen Aspekten der Transaktion beraten. Die Beratung erstreckte sich unter anderem auf die Strukturierung des Asset Deals, die Verhandlung der Transaktionsdokumentation, IP- und IT-rechtliche Fragestellungen, regulatorische Anforderungen im Medizinprodukte- und Diagnostikbereich sowie kartellrechtliche Themen im Zusammenhang mit der internationalen Ausrichtung des Geschäfts.

Über Osborne Clarke

Osborne Clarke ist eine internationale Wirtschaftskanzlei mit über 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 26 Standorten weltweit, davon über 280 Anwältinnen und Anwälte in Berlin, Hamburg, Köln und München. Mit dem Anspruch „Helping you succeed in tomorrow’s world“, ausgeprägter Branchenkenntnis durch Vernetzung und herausragender Kompetenz in Themen der digitalen Transformation von Geschäftsmodellen, der Dekarbonisierung und rund um Urban Dynamics berät und vertritt Osborne Clarke Unternehmen und Unternehmer in allen praktisch relevanten Fragen des Wirtschaftsrechts.