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Osborne Clarke berät Schwabe-Gruppe bei strategischer Beteiligung an Synaptikon

Die internationale Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke hat die Schwabe-Gruppe bei einer strategischen Beteiligung an der Synaptikon GmbH rechtlich beraten. Synaptikon ist das Unternehmen hinter der Marke NeuroNation und der dauerhaft als Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) zugelassenen App NeuroNation MED. Mit der Transaktion stärkt Schwabe seine Position im Bereich digitaler Gesundheitslösungen und baut seine Kompetenz im Segment „Mentale Gesundheit“ weiter aus.

Synaptikon mit Sitz in Berlin entwickelt digitale Lösungen zur Förderung der kognitiven Gesundheit und zählt mit über 30 Millionen Nutzenden weltweit zu den führenden Anbietern digitaler kognitiver Interventionen. Die DiGA NeuroNation MED richtet sich an Menschen mit leichten kognitiven Störungen (u.a. ICD-10: F06.7) sowie deren behandelnde Ärzte und Psychotherapeuten. Das multimodale, personalisierte Trainingsprogramm basiert auf wissenschaftlich fundierten Methoden und wird in enger Zusammenarbeit mit renommierten Forschungseinrichtungen in Deutschland kontinuierlich weiterentwickelt.

Die Schwabe-Gruppe mit Hauptsitz in Karlsruhe gehört zu den international führenden Anbietern pflanzlicher Arzneimittel und Gesundheitsprodukte. Mit Arzneimitteln wie Tebonin® adressiert sie seit vielen Jahren das wachsende Marktsegment rund um kognitive Leistungsfähigkeit und Gehirngesundheit. Durch die Beteiligung an Synaptikon bündelt Schwabe ihre phytopharmazeutische Expertise mit der Digital-Health-Kompetenz von Synaptikon, um ganzheitliche, wissenschaftlich basierte Präventions- und Therapieansätze bei leichten kognitiven Beeinträchtigungen voranzutreiben.

Strategische Partnerschaft für integrierte Versorgung bei kognitiven Störungen

Ziel der Kooperation ist es, die Stärken beider Partner – Arzneimittelkompetenz und digitale Therapie – zusammenzuführen und innovative Versorgungskonzepte für Patienten mit Konzentrations- und Gedächtnisproblemen zu entwickeln. Im Fokus stehen dabei insbesondere Mild Cognitive Impairment (MCI) und ähnliche Indikationen, bei denen digitale Trainingsansätze, Lebensstil-Interventionen und pharmakologische Unterstützung sinnvoll miteinander kombiniert werden können. Vor dem Hintergrund einer alternden Bevölkerung und einer hohen Dunkelziffer nicht diagnostizierter MCI-Fälle soll die Partnerschaft dazu beitragen, Versorgungslücken zu schließen und neue Standards in der digitalen Gesundheitsversorgung zu etablieren.

Umfassende Beratung zu M&A-, Gesundheits- und IP-Themen

Osborne Clarke hat die Schwabe-Gruppe zu sämtlichen wesentlichen rechtlichen Aspekten der Beteiligung beraten. Im Mittelpunkt standen die Strukturierung und Verhandlung der Beteiligungsdokumentation, gesellschaftsrechtliche Fragen im Zusammenhang mit dem Einstieg in ein wachstumsorientiertes Digital-Health-Unternehmen sowie regulatorische Themen an der Schnittstelle von Arzneimittel-, Medizinprodukte- und Digital-Health-Recht. Darüber hinaus umfasste die Beratung IP-rechtliche Fragestellungen zu Schutzrechten, Daten und Plattformtechnologie.

Über Osborne Clarke

Osborne Clarke ist eine internationale Wirtschaftskanzlei mit über 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 25 Standorten weltweit, davon über 280 Anwältinnen und Anwälte in Berlin, Hamburg, Köln und München. Mit dem Anspruch „Helping you succeed in tomorrow’s world“, ausgeprägter Branchenkenntnis durch Vernetzung und herausragender Kompetenz in Themen der digitalen Transformation von Geschäftsmodellen, der Dekarbonisierung und rund um Urban Dynamics berät und vertritt Osborne Clarke Unternehmen und Unternehmer in allen praktisch relevanten Fragen des Wirtschaftsrechts.

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Osborne Clarke berät Gesellschafter der VION AI GmbH beim Verkauf an Trifork Group AG

Die internationale Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke hat die Gesellschafter der VION AI GmbH beim Verkauf sämtlicher Geschäftsanteile an die Trifork Group AG rechtlich beraten. Die in der Schweiz ansässige, an der Nasdaq Copenhagen gelistete Technologiegruppe stärkt mit der Übernahme ihr Aviation-Geschäft und erweitert ihr Angebot an Echtzeit-Lösungen für Airline- und Flughafen-Operations.

VION AI ist auf die Erfassung und Strukturierung von Echtzeitdaten aus Frontline-Operations im Luftverkehr spezialisiert, insbesondere rund um Flugzeug-Turnaround-Prozesse. Auf Basis von KI-gestützten Edge-Lösungen werden bislang häufig intransparente Abläufe am Boden sichtbar gemacht, in strukturierte Daten überführt und für operative Entscheidungen nutzbar gemacht.

Durch die Integration der VION-AI-Technologie in die iFly4-Plattform von Trifork erhalten Airlines und Flughäfen eine deutlich verbesserte, nahezu in Echtzeit verfügbare Sicht auf ihre Boden- und Turnaround-Prozesse. Dies ermöglicht es, operative Unregelmäßigkeiten früher zu erkennen, Komplexität zu reduzieren, Kosten zu senken und die Pünktlichkeit sowie die Servicequalität für Passagiere nachhaltig zu verbessern. Gleichzeitig schafft die Kombination der Plattform- und Datenkompetenz von Trifork mit der KI-Expertise von VION AI die Grundlage für weitere datengetriebene Innovationen im Aviation-Sektor.

Die Akquisition erfolgt vor dem Hintergrund steigender Kostendruck- und Effizienzerwartungen an Fluggesellschaften, einer zunehmenden operativen Komplexität im Luftverkehr sowie stark wachsender Anforderungen an Transparenz, Resilienz und Passagiererlebnis. Vor diesem Marktumfeld soll der Zusammenschluss dazu beitragen, Airlines und Flughäfen weltweit ein leistungsfähiges Werkzeug zur vorausschauenden Steuerung ihrer Operations bereitzustellen.

„Wir freuen uns unglaublich darauf, unsere Kräfte mit Trifork zu bündeln. Von Anfang an haben wir die Vision, Abläufe an in Echtzeit sichtbar und umsetzbar zu machen, geteilt. Die leistungsstarke Plattform von Trifork, die starke Branchenpräsenz in unserer Kernzielgruppe und ihr Bekenntnis zu moderner Technologie bieten das perfekte Umfeld, um unsere Lösung zu skalieren und Fluggesellschaften und Flughäfen weltweit zu unterstützen“, so Michael Busch, CEO von VION AI.

Umfassende Beratung der Gesellschafter von VION AI

Osborne Clarke hat die Gesellschafter von VION AI zu sämtlichen wesentlichen rechtlichen Aspekten der Transaktion beraten. Die Beratung umfasste insbesondere die Strukturierung des Verkaufs, die Verhandlung der Transaktionsdokumentation sowie gesellschaftsrechtliche und steuerrechtliche Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Exit an einen internationalen strategischen Investor.

Über Osborne Clarke

Osborne Clarke ist eine internationale Wirtschaftskanzlei mit über 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 25 Standorten weltweit, davon über 280 Anwältinnen und Anwälte in Berlin, Hamburg, Köln und München. Mit dem Anspruch „Helping you succeed in tomorrow’s world“, ausgeprägter Branchenkenntnis durch Vernetzung und herausragender Kompetenz in Themen der digitalen Transformation von Geschäftsmodellen, der Dekarbonisierung und rund um Urban Dynamics berät und vertritt Osborne Clarke Unternehmen und Unternehmer in allen praktisch relevanten Fragen des Wirtschaftsrechts.

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NETWORK berät meteoviva bei der Veräußerung einer Mehrheitsbeteiligung

NETWORK hat die Gesellschafter der meteoviva GmbH („meteoviva“), einem führenden Anbieter von KI-gestützten intelligenten Lösungen für das Energiemanagement gewerblicher Immobilien, exklusiv bei der Veräußerung einer Mehrheitsbeteiligung an Bregal Milestone beraten.

TRANSAKTION

Die Partnerschaft mit Bregal Milestone schafft die Grundlage für die beschleunigte europäische Expansion von meteoviva, die Weiterentwicklung der KI- und autonomen Steuerlösungen sowie den weiteren Ausbau der Plattform für gewerbliche Immobilieneigentümer und -betreiber.

UNTERNEHMEN

meteoviva ist ein führender Anbieter von KI-gestützten intelligenten Lösungen für das Energiemanagement gewerblicher Immobilien. Das Unternehmen betreut über 500 Gebäude in 19 Ländern und kombiniert physikbasierte Modelle mit künstlicher Intelligenz zur Optimierung von Energieverbrauch und Co2-Emissionen.
Bregal Milestone ist eine sektorfokussierte Private-Equity-Gesellschaft mit rund €2 Mrd. eingeworbenem Kapital seit Gründung, mit Fokus auf wachstumsstarke Software- und Technologieunternehmen.

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Baker Tilly begleitet CERTANIA beim Zusammenschluss mit ICP Analytik

Die internationale Beratungs‑ und Prüfungsgesellschaft Baker Tilly hat CERTANIA, ein international tätiges Unternehmen für Testing, Inspection & Certification, im Rahmen der Integration der ICP Analytik GmbH & Co. KG („ICP Analytik“) in den Bereichen Financial und Tax beraten.

Das Transaktionsteam unter der Leitung des Münchner Partners Stefan Greger unterstützte CERTANIA wiederholt erfolgreich bei der Financial Due Diligence, der Tax Due Diligence und beriet die Käuferin punktuell beim Unternehmenskaufvertrag (SPA).

Mit ICP Analytik, einem akkreditierten Prüflabor mit Fokus auf Trinkwasser‑ und Umweltanalytik, stärkt CERTANIA sein Segment Buildings & Infrastructure und erweitert seine Kompetenzen in der Probenahme und Analytik.

Über CERTANIA
Die CERTANIA Gruppe mit Hauptsitz in München ist ein international tätiges Unternehmen für Testing, Inspection & Certification (TIC) mit jahrhundertelanger gemeinsamer Erfahrung. Ihre Expertinnen und Experten entwickeln Branchenstandards und Methoden in den Bereichen Life Sciences, Lebensmittel und Konsumgüter, Industrie, Gebäude und Infrastruktur sowie Zertifizierung und Compliance kontinuierlich weiter.

Weitere Informationen: www.certania.com

Über ICP Analytik
Die ICP Analytik GmbH & Co. KG ist ein akkreditiertes Prüflabor mit Sitz in Preetz (Schleswig‑Holstein). Das Unternehmen bietet Leistungen in der Trinkwasser‑ und Umweltanalytik sowie Probenahme‑ und Schulungsservices für regulierte Anwendungsbereiche an.

Weitere Informationen: www.icp-analytik.de

Über Baker Tilly
Baker Tilly bietet mit mehr als 50.400 Mitarbeitern in 147 Ländern ein breites Spektrum individueller und innovativer Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Audit & Advisory, Tax, Legal und Consulting an. Weltweit entwickeln Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Steuerberater und Unternehmensberater gemeinsam Lösungen, die exakt auf jeden einzelnen Mandanten ausgerichtet sind, und setzen diese mit höchsten Ansprüchen an Effizienz und Qualität um. Auf Basis einer unternehmerischen Beratungsphilosophie stellen die mandatsverantwortlichen Partner interdisziplinäre Teams aus Spezialisten zusammen, die den jeweiligen Projektanforderungen auf internationaler wie auf nationaler Ebene genau entsprechen. In Deutschland gehört Baker Tilly mit 1.680 Mitarbeitern an zehn Standorten zu den größten partnerschaftlich geführten Beratungsgesellschaften. Die Baker Tilly Competence Center und Industry-Teams bündeln Know-how und Erfahrungen aus unterschiedlichen Disziplinen und Branchen in berufsgruppenübergreifenden Teams und fokussieren sich dabei auf die speziellen Anforderungen von Mandanten und deren Märkte.

www.bakertilly.de

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Osborne Clarke berät die CENIT AG beim ersten Segmentwechsel vom Prime Standard in das Scale-Segment nach Neuregelung des § 39 BörsG

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Kapitalmarktrecht und der Neufassung des § 39 BörsG durch das Standortförderungsgesetz (StoFöG) wird die CENIT AG als erste Gesellschaft überhaupt zum 30. April 2026 einen Segmentwechsel der Aktien der Gesellschaft vom regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse in das Scale-Segment des Freiverkehrs (KMU‑Wachstumsmarkt) an der Frankfurter Wertpapierbörse vollziehen.

Bei dem Vorgang handelt es sich um den ersten nach der Neuregelung des § 39 BörsG vollzogenen Segmentwechsel dieser Art. Die seit dem 10. Februar 2026 geltende Neufassung ermöglicht erstmals einen solchen Segmentwechsel aus dem regulierten Markt in einen KMU‑Wachstumsmarkt, ohne dass ein flankierendes Delisting-Erwerbsangebot an die Aktionäre der Gesellschaft erforderlich ist. Aktuell ist das Scale-Segment an der Frankfurter Wertpapierbörse der einzige in Deutschland zugelassene KMU‑Wachstumsmarkt.

Die CENIT AG nutzt damit als erstes Unternehmen die neue gesetzliche Gestaltungsmöglichkeit für einen Segmentwechsel aus dem regulierten Markt in einen KMU‑Wachstumsmarkt. Kern der Neuregelung ist, dass der Widerruf der Börsenzulassung nicht mehr zwingend mit einem Erwerbsangebot an die Aktionäre verknüpft sein muss, sofern die betreffenden Wertpapiere weiterhin an einem KMU‑Wachstumsmarkt gehandelt werden. Damit eröffnet das StoFöG Emittenten eine rechtssichere und für die Gesellschaft wirtschaftlich attraktive Alternative zum klassischen Delisting, bei der die Handelbarkeit der Aktien für Anleger gewährleistet bleibt.

Als Deutsche Börse Capital Market Partner fungiert die SMC Investmentbank AG, München, bei diesem Segmentwechsel.

Osborne Clarke hat die CENIT AG bei diesem Segmentwechsel umfassend aktien- und kapitalmarktrechtlich beraten und insbesondere das hierfür erforderliche Einbeziehungsdokument in das Scale-Segment erstellt.

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NETWORK berät VR Equitypartner bei Akquisitionsfinanzierung

NETWORK hat als exklusiver Debt Advisor VR Equitypartner GmbH („VR Equitypartner“), bei der Strukturierung und Verhandlung der Akquisitions- und Betriebsmittelfinanzierung für den Erwerb der Mehrheitsanteile an der TSS Holding GmbH („TOP-SPORT“), einem führenden Full-Service-Anbieter für den Sporthalleninnenausbau, beraten.

TRANSAKTION

Die eingeworbene Finanzierung ermöglicht es VR Equitypartner, gemeinsam mit dem Co-Investor NRW.Bank und dem Management, den weiteren Ausbau der TOP-SPORT zu einem europäischen Champion im Bereich Sporthalleninnenausbau voranzutreiben.

UNTERNEHMEN

Die 1996 gegründete TOP-SPORT mit Hauptsitz in Rheda-Wiedenbrück hat sich seit 2018 durch eine gezielte Buy-and-Build-Strategie konsequent zum Marktführer entwickelt. Mit fünf operativen Gesellschaften in Deutschland und einem Standort in Dänemark bietet die Gruppe zertifizierte Systemlösungen aus einer Hand. Dank eigener Produktentwicklung, Produktion und Montage wird ein umfassender Full-Service-Ansatz garantiert. Zum festen Kundenstamm zählen öffentliche Auftraggeber, Generalunternehmer sowie Sportvereine, die auf die umfangreiche Expertise und hohe Qualität vertrauen.

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NRW.BANK investiert in eleQtron GmbH

Fünf Millionen Euro für Quantencomputer-Scale-up aus Siegen

Über ihren Venture-Capital-Fonds NRW.Venture hat sich die NRW.BANK mit fünf Millionen Euro an der eleQtron GmbH mit Sitz in Siegen beteiligt. Das Investment der Förderbank war Teil einer Series-A-Finanzierungsrunde, in der das Scale-up insgesamt 57 Millionen Euro in Form von Eigenkapital und Fördermitteln einsammelte. eleQtron entwickelt und betreibt Quantencomputer auf Basis von Ionenfallen und treibt die industrielle Nutzung von Quantencomputern voran.

„Quantencomputer können Aufgaben lösen, an denen aktuell selbst leistungsstarke Supercomputer scheitern. Genau darin liegt ihr enormes Zukunftspotenzial“, sagt Gabriela Pantring, Vorsitzende des Vorstands der NRW.BANK. „Das Ziel von eleQtron ist es, dieses Potenzial für reale, kommerzielle Anwendungen zugänglich zu machen. Um dieses Ziel zu erreichen und seine Technologie im industriellen Maßstab zu skalieren, unterstützen wir das Scale-up mit unserer Beteiligung.“

Deutlich mehr Rechenleistung durch Qubits
Anders als konventionelle Computer arbeiten Quantencomputer nicht mit Bits, sondern mit Qubits. Statt nur die Zustände 0 oder 1 anzunehmen, können Qubits – vereinfacht gesagt – mehrere Zustände überlagernd darstellen. Dadurch lassen sich bestimmte komplexe Berechnungen potenziell um ein Vielfaches schneller lösen als mit heutigen Hochleistungsrechnern.

Allerdings reagieren Qubits äußerst empfindlich auf Störungen aus ihrer Umgebung. Selbst minimale Vibrationen oder Temperaturveränderungen können ihren Quantenzustand beeinträchtigen. Mit steigender Anzahl an Qubits nehmen daher Fehleranfälligkeit und technische Komplexität des Systems überproportional zu. Genau hier setzt die Technologie von eleQtron an. Sie basiert auf Ionenfallen. Dabei werden einzelne geladene Atome (Ionen) in elektromagnetischen Feldern gefangen. Die Ionen dienen als Qubits und werden mit Mikrowellen gesteuert. Im Vergleich zur üblichen Lasersteuerung reduziert dieser Ansatz die Hardware-Komplexität erheblich und ermöglicht so eine kostengünstigere Skalierbarkeit des Systems.

Auf dem Weg zur industriellen Skalierung
Die eleQtron GmbH wurde im Mai 2020 als Spin-off der Universität Siegen gegründet. Heute beschäftigt das Unternehmen mehr als 100 Mitarbeitende. Das Kapital aus der aktuellen Finanzierungsrunde fließt in den Aufbau skalierbarer Produktionskapazitäten, den Ausbau eines Cloud-basierten Zugangs zu den Systemen sowie in die Weiterentwicklung der Hardwareplattform und Technologie. Die Finanzierungsrunde markiert damit einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur industriellen Skalierung.

Zu den neuen Investoren der Finanzierungsrunde zählen neben der NRW.BANK die VC-Firma Ankaa Ventures aus Frankreich, der Laser-Ausrüstungs-Spezialist Precitec sowie die IFB Hamburg. Lead-Investor ist Schwarz Digits, die IT- und Digitalsparte der Schwarz Gruppe. Zu den zentralen Investoren und Geldgebern zählt zudem der EIC Fund des European Innovation Council. Neben neuen Investoren beteiligte sich Earlybird als Bestandsinvestor an der Finanzierungsrunde.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nrwbank.de/venture

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Baker Tilly begleitet CERTANIA bei der Übernahme von InnoDiab

Die internationale Beratungs‑ und Prüfungsgesellschaft Baker Tilly hat CERTANIA, ein international tätiges Unternehmen für Testing, Inspection & Certification, beim Erwerb der InnoDiab Forschung GmbH („InnoDiab“), in den Bereichen Financial und Tax beraten.

Das Transaktionsteam unter der Leitung des Münchner Partners Stefan Greger unterstützte CERTANIA bei der Financial Due Diligence, der Tax Due Diligence und beriet die Käuferin beim Unternehmenskaufvertrag (SPA).

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir CERTANIA bei dieser strategischen Akquisition erneut begleiten durften. Dabei kamen insbesondere unsere interdisziplinäre Aufstellung sowie unsere Erfahrung im Forschungs- und Lifescience-Sektor zum Tragen“, sagt Stefan Greger.

Mit InnoDiab, einem spezialisierten klinischen Forschungszentrum mit Fokus auf Diabetes, Adipositas und metabolische Erkrankungen, erweitert CERTANIA sein Life-Sciences-Segment um komplementäre klinische Forschungskompetenzen und direkten Zugang zur Patientenrekrutierung.

Über CERTANIA

Die CERTANIA‑Gruppe mit Hauptsitz in München ist ein international tätiges Unternehmen für Testing, Inspection & Certification (TIC) mit jahrhundertelanger gemeinsamer Erfahrung. Ihre Expertinnen und Experten entwickeln Branchenstandards und Methoden in den Bereichen Life Sciences, Lebensmittel und Konsumgüter, Industrie, Gebäude und Infrastruktur sowie Zertifizierung und Compliance kontinuierlich weiter.

Weitere Informationen: www.certania.com

Über InnoDiab

Die InnoDiab Forschung GmbH ist ein spezialisiertes klinisches Forschungszentrum mit Sitz in Essen (NRW). Der Fokus liegt auf klinischen Studien in den Indikationen Diabetes, Adipositas und verwandten Stoffwechselerkrankungen. InnoDiab unterstützt pharmazeutische und medizintechnische Auftraggeber sowie CROs bei Patientenrekrutierung, Studiendurchführung und Site Management.

Weitere Informationen: www.innodiab.de

Über Baker Tilly

Baker Tilly bietet mit mehr als 50.400 Mitarbeitern in 147 Ländern ein breites Spektrum individueller und innovativer Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Audit & Advisory, Tax, Legal und Consulting an. Weltweit entwickeln Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Steuerberater und Unternehmensberater gemeinsam Lösungen, die exakt auf jeden einzelnen Mandanten ausgerichtet sind, und setzen diese mit höchsten Ansprüchen an Effizienz und Qualität um. Auf Basis einer unternehmerischen Beratungsphilosophie stellen die mandatsverantwortlichen Partner interdisziplinäre Teams aus Spezialisten zusammen, die den jeweiligen Projektanforderungen auf internationaler wie auf nationaler Ebene genau entsprechen. In Deutschland gehört Baker Tilly mit 1.680 Mitarbeitern an zehn Standorten zu den größten partnerschaftlich geführten Beratungsgesellschaften. Die Baker Tilly Competence Center und Industry-Teams bündeln Know-how und Erfahrungen aus unterschiedlichen Disziplinen und Branchen in berufsgruppenübergreifenden Teams und fokussieren sich dabei auf die speziellen Anforderungen von Mandanten und deren Märkte.

www.bakertilly.de

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15 Millionen Euro für Start-ups in Südwestfalen

NRW.BANK und regionale Family Offices investieren in Frühphasenfonds Earlybird VIII

Erstmals investiert die NRW.BANK gemeinsam mit Earlybird aus Berlin und mehreren Family Offices gezielt in Südwestfalen. Beim aktuellen Closing des Frühphasenfonds Earlybird VIII wurden 15 Millionen Euro für Start-ups aus der Region mobilisiert. Ziel ist, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu stärken.

„Innovationen, mit denen wir Zukunft gestalten, entstehen überall im Land – auch abseits der großen Metropolen. Deshalb fördern wir Gründerinnen und Gründer in allen Regionen unseres Landes und treiben so Wandel und Fortschritt aktiv voran“, sagt Johanna Antonie Tjaden-Schulte, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Dass wir gemeinsam mit Earlybird und wichtigen Family Offices in Südwestfalen investieren, ist ein starkes Signal für die Innovationskraft und Attraktivität des Standorts Südwestfalen und für Nordrhein-Westfalen insgesamt.“

Erstes regionales Closing im Fonds Earlybird VIII

Neben den fünf Millionen Euro der NRW.BANK beteiligten sich private Investoren am aktuellen Closing. Darunter zum Beispiel die Family Offices großer Familienunternehmen wie Viega und Krombacher. Insgesamt stehen so 15 Millionen Euro bereit, um junge und vielversprechende Geschäftsideen aus Südwestfalen insbesondere aus Bereichen wie Künstliche Intelligenz, Robotik, neue Materialien, industrielle Digitalisierung oder nachhaltige Technologien in tragfähige Unternehmen zu überführen. Das stärkt zugleich die Innovationskraft und die wirtschaftliche Entwicklung der Region insgesamt.

Für Earlybird, einen der renommiertesten Frühphasen-Finanzierer in Deutschland, ist das aktuelle Closing das erste gezielte Engagement in einer Region Nordrhein-Westfalens. Das Fondsmanagement hatte dafür die NRW.BANK gezielt als Partnerin gewonnen, um das Engagement mit zusätzlicher Kompetenz und Erfahrung für die Start-up-Szene in NRW und in Südwestfalen zu stärken. Die Partnerschaft von Earlybird und NRW.BANK hatte sich bereits in zwei früheren Fonds bewährt. Insgesamt hat der Fonds Earlybird VIII ein Volumen von 360 Millionen Euro, die in Start-ups in ganz Europa fließen. In Südwestfalen bündelt das Earlybird Team InnoVentures Kapital und Know-how aus der regionalen Wirtschaft, um technologiegetriebene Start-ups aus der Region zu fördern und zu finanzieren.

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Osborne Clarke berät Air Street Capital bei Series-B-Finanzierungsrunde von KI-Robotik-Start-up Sereact

Die internationale Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke hat Air Street Capital bei ihrem Investment in die Series-B-Finanzierungsrunde des Stuttgarter KI-Robotik-Unternehmens Sereact rechtlich beraten. Die von Headline angeführte Runde hat ein Gesamtvolumen von rund USD 110 Millionen; neben neuen Investoren wie Bullhound Capital, Daphni und Felix Capital beteiligten sich auch die Bestandsinvestoren Creandum und Point Nine.

Mit der Series-B-Finanzierung will Sereact insbesondere die Skalierung seines „Robotergehirns“ Cortex 2 vorantreiben und den Eintritt in den US-Markt beschleunigen. Das Unternehmen plant die Eröffnung seines ersten US-Standorts in Boston, an dem Mitarbeitende in den Bereichen Vertrieb, Anwendung und Technik eingestellt werden sollen.

Künstliche Intelligenz für Roboter in der physischen Welt

Sereact entwickelt KI-Modelle und -Software für Roboter, die in der physischen Welt operieren und vor allem Pick-and-Pack-Prozesse in Lagerhäusern und Produktionsumgebungen automatisieren. Die Lösungen des 2021 gegründeten Unternehmens kommen bereits in einer Vielzahl von Lager- und Logistik-Setups zum Einsatz; nach Unternehmensangaben sind derzeit rund 200 Systeme europaweit im Feld. Damit zählt Sereact zu den am weitesten verbreiteten Anbietern von KI-basierten Kommissionierrobotern.

Ein Schwerpunkt der technologischen Entwicklung liegt auf der Kombination von Computer-Vision-Systemen mit großen Sprachmodellen. Mit Produkten wie dem Robotik-Transformer „PickGPT“ ermöglicht Sereact es Robotern, natürliche Sprache zu verstehen und gleichzeitig ihre Umgebung mit hoher Präzision zu erfassen. Die Systeme lassen sich über eine Chatbot-Schnittstelle steuern und adressieren damit den Bedarf von E-Commerce-, Produktions- und 3PL-Unternehmen nach schnell einsetzbaren, flexibel anpassbaren Automatisierungslösungen, die auch wechselnde Produktsortimente bewältigen.

Air Street Capital ist seit der Seed-Finanzierungsrunde 2023 an Sereact beteiligt und unterstützt das Start-up bei der Umsetzung seiner Wachstumsstrategie im Bereich der physischen KI. Mit dem erneuten Engagement in der Series-B-Runde unterstreicht der Investor seinen Fokus auf führende KI-Unternehmen an der Schnittstelle von Forschung, Software und industriellen Anwendungsfällen.

Umfassende Beratung im Rahmen der Wachstumsfinanzierung

Osborne Clarke hat Air Street Capital zu sämtlichen wesentlichen rechtlichen Aspekten des Investments beraten. Die Beratung umfasste insbesondere die Verhandlung und Strukturierung der Beteiligungsdokumentation im Rahmen der Series-B-Finanzierungsrunde sowie gesellschaftsrechtliche und venture-capital-spezifische Fragestellungen.

Über Osborne Clarke

Osborne Clarke ist eine internationale Wirtschaftskanzlei mit über 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 25 Standorten weltweit, davon über 280 Anwältinnen und Anwälte in Berlin, Hamburg, Köln und München. Mit dem Anspruch „Helping you succeed in tomorrow’s world“, ausgeprägter Branchenkenntnis durch Vernetzung und herausragender Kompetenz in Themen der digitalen Transformation von Geschäftsmodellen, der Dekarbonisierung und rund um Urban Dynamics berät und vertritt Osborne Clarke Unternehmen und Unternehmer in allen praktisch relevanten Fragen des Wirtschaftsrechts.