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Rautenberg & Company berät die mih Management AG bei der Akquisition der Eurofiber Netz GmbH

Das Team von Rautenberg & Company hat die mih Management AG bei der Akquisition der Eurofiber Netz GmbH beraten. Das Closing der Transaktion hat im Juni 2026 stattgefunden.

mih Management AG ist Teil der mih Gruppe, einer Unternehmensgruppe im Bereich digitaler Infrastruktur mit Fokus auf den Ausbau und Betrieb von Glasfasernetzen in Europa. Als Full-Service-Anbieter deckt die mih Gruppe die gesamte FTTH-Wertschöpfungskette von Planung, Genehmigung und Tiefbau über Installation bis hin zu Betrieb und Service hochleistungsfähiger Glasfasernetze ab und kombiniert dabei umfangreiche technische Expertise mit modernen, digitalisierten Bau- und Projektprozessen.

Eurofiber Netz GmbH ist ein Glasfasernetzbetreiber in Berlin und wurde 2021 gegründet. Als Partnerin der Berliner Gigabitstrategie hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren den Ausbau eines hochleistungsfähigen Glasfasernetzes in Berlin weit vorangetrieben und sich mit über 150.000 anschließbaren Haushalten (Homes Passed) eine starke regionale Position erarbeitet. Hierfür nutzt das Unternehmen u.a. das bestehende Fernwärmenetz in Berlin.

Das Team hat die mih Management AG als M&A Lead Advisor durch den gesamten Transaktionsprozess begleitet und zudem durch die Erstellung einer Commercial und Technical Due Diligence sowie eines Financial Red Flag Reviews beraten.

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NETWORK berät NORD Holding bei Akquisitionsfinanzierung

NETWORK hat als exklusiver Debt Advisor die NORD Holding bei der Strukturierung und Verhandlung der Akquisitions- und Wachstumsfinanzierung für den Erwerb der IBB Institut für Berufliche Bildung AG („IBB“), einem führenden deutschen Bildungsanbieter für öffentlich geförderte berufliche Weiterbildung und Umschulung, beraten.


Transaktion

Die maßgeschneiderte Finanzierungsstruktur schafft eine starke Basis für die weitere organische Entwicklung von IBB als auch hohe Flexibilität für zusätzliches anorganisches Wachstum, um die Gruppe in den kommenden Jahren zum führenden Bildungsdienstleister in Deutschland zu entwickeln.

Unternehmen

Das IBB wurde 1985 gegründet und hat sich in vier Jahrzehnten zu einem der Top-3-Anbieter öffentlich geförderter Bildung in Deutschland entwickelt. Das Unternehmen bietet ein umfassendes Bildungsportfolio, mit einem Schwerpunkt in Weiterbildung und Umschulung, an – mit über 850 zertifizierten, größtenteils digitalen Kursmodulen, rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie bundesweiter Präsenz über rund 70 eigene Standorte und mehr als 1.000 Partnerstandorte über die VIONA-Plattform.

Logo News I-Advise

I-ADVISE berät die Wilo Group bei dem Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der PreFab TGA GmbH

I-ADVISE AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft berät die Wilo Group bei dem Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der PreFab TGA GmbH.

Mit der Übernahme stärkt die Wilo Group ihre strategische Position im Digitalen & KI-Zeitalter.

Die PreFab TGA GmbH, Kleve ist ein Spezialist für die industrielle Vorfertigung technischer Gebäudeausrüstung und entwickelt passgenaue Modul- und Systemlösungen, die Bauzeiten verkürzen sowie Planbarkeit, Qualität und Kosteneffizienz erhöhen.

Hierzu zählen auch Containerlösungen, die in der technischen Gebäudeausrüstung von Data Centern sowie in dezentralen modularen Energieversorgungsanlagen für innovative Industrie- und Gewerbeprojekte zum Einsatz kommen.

I-ADVISE unterstützte die Wilo Group bei der Financial und Tax Due Diligence, bei der Unternehmensbewertung sowie im Rahmen der wirtschaftlichen Aspekte der Kaufvertragsverhandlungen.

Über Wilo

Wilo ist einer der weltweit führenden Hersteller von Pumpen und Pumpensystemen für die Wasserversorgung und die Klimatechnik.

Wilo ist mit rund 9.000 Mitarbeitenden Pionier für nachhaltige und intelligente Premium-Wassertechnologie für Anwendungen in der Gebäudetechnik, der Wasserwirtschaft und der Industrie.

Über I-ADVISE

I-ADVISE ist spezialisiert auf Transaktionsberatung, M&A-Advisory, CFO-Advisory und Unternehmensbewertungen. I-ADVISE bietet Unternehmen und Konzerne unterschiedlicher Branchen und Größen eine umfassende Beratung bei M&A Transaktionen – national sowie grenzüberschreitend.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Webseite www.i-advise.de.

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Osborne Clarke und MLL Legal beraten AXISCADES bei strategischer Veräußerung des Aerospace Engineering Services-Geschäfts an Akkodis

Die internationale Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke hat gemeinsam mit ihrer Schweizer Partnerkanzlei MLL Legal AXISCADES Technologies Limited, ein börsennotiertes indisches Luft- und Raumfahrt- sowie Ingenieurunternehmen, zu den europäischen Rechtsaspekten der Veräußerung ihres Geschäftsbereichs Aerospace Engineering Services an Akkodis beraten, ein globales Digital-Engineering-Beratungsunternehmen mit Sitz in Zürich und Teil der Adecco Group. Angesichts der grenzüberschreitenden Dimension der Transaktion in Indien und Europa – mit Berührungspunkten in Deutschland, UK, Frankreich und der Schweiz – erfolgte die europäische Rechtsberatung durch ein eng verzahntes, internationales Team von Anwälten von Osborne Clarke und MLL legal.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1990 hat sich AXISCADES als zuverlässiger Engineering-Services-Partner globaler Luft- und Raumfahrt-OEMs etabliert, gestützt auf nahezu 25 Jahre Branchenerfahrung und Beiträge zu zahlreichen hochkarätigen Flugzeugprogrammen. Mit dem Abschluss des strategischen Engineering Services Divestment Programme vollzieht das Unternehmen nun einen grundlegenden Wandel von einer serviceorientierten Organisation hin zu einer auf proprietäre Produkte und IP ausgerichteten Fertigungsplattform für die Bereiche Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Elektronik, Halbleiter und KI. Das veräußerte Aerospace Engineering Services-Geschäft umfasst Design, Engineering-Analyse, Zertifizierungsunterstützung sowie Lifecycle-Engineering-Services für internationale Luft- und Raumfahrt-OEMs.

Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt üblicher behördlicher Genehmigungen und ist in zwei Tranchen strukturiert: Akkodis wird zunächst einen 51-%igen Mehrheitsanteil am Geschäftsbereich Aerospace Engineering Services erwerben; die restlichen 49 % sollen innerhalb von 24 bis 30 Monaten nach dem Closing der ersten Tranche erworben werden.

Nach Abschluss der Transaktion wird AXISCADES um vier strategische Wachstumssäulen aufgestellt sein: Aerospace Manufacturing, Supply Chain Management und MRO an den Standorten DAC, MAC und DAL; ACAT, die Verteidigungssparte für Defence Manufacturing und strategische Elektronik; XiDA Inc, eine US-geführte Elektronik- und Halbleiterplattform mit KI-Fokus; sowie eine neu gegründete Space Division für den Bereich Satellitenfertigung und Systemintegration. Die Erlöse aus der Transaktion fließen vollumfänglich in den Power-930-Plan des Unternehmens – das öffentlich kommunizierte Fünfjahresziel von rund 90 Milliarden Rupien Umsatz und rund 9,6 Milliarden Rupien PAT bis zum Geschäftsjahr 2030.

„Diese Transaktion ist beispielhaft für eine neue Generation strategischer Veräußerungen, bei denen es nicht nur um die Freisetzung von Kapital geht, sondern um die gezielte Transformation eines Unternehmens auf ein völlig anderes Geschäftsmodell, wobei gleichzeitig die Fortführung des veräußerten internationalen Geschäfts in seiner neuen Struktur sichergestellt wird“, sagte Dr. Nanni Spitzer, Partnerin bei Osborne Clarke.

Umfassende, grenzüberschreitende Beratung bei der Übertragung des europäischen Geschäfts

Osborne Clarke und MLL Legal haben umfassend zu den europäischen Aspekten der Transaktion beraten – die internationale Dimension der Transaktion spiegelte sich in der Zusammensetzung des europäischen Beratungsteams wider: mit Osborne Clarke Teams aus Deutschland, dem Vereinigten Königreich und Frankreich sowie in der Schweiz durch MLL Legal. Cyril Amarchand Mangaldas (CAM) in Indien agierte als federführende Rechtsberater, BDO als Berater für Transaktionsstrukturierung und Steuern und Lincoln International als exklusiver Sell-Side-Transaktionsberater.

Die Transaktion unterstreicht zudem die starke Stellung von Osborne Clarke im indischen Markt, die durch die Partnerschaft mit BTG Advaya (Mumbai, Neu-Delhi und Bengaluru) kontinuierlich ausgebaut wird. Der Fokus liegt hier auf Technologie-Transaktionen für indische Mandanten im deutschen Markt sowie auf anderen Transaktionsarten und solchen, die ihren Ursprung in Europa und den USA haben aber auf Indien ausgerichtet sind. Zuletzt hat Osborne Clarke wiederholt Infosys beraten, eines der größten IT-Unternehmen Indiens und ein weltweit führender Anbieter digitaler Dienstleistungen.

Über Osborne Clarke

Osborne Clarke ist eine internationale Wirtschaftskanzlei mit über 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 25 Standorten weltweit, davon über 280 Anwältinnen und Anwälte in Berlin, Hamburg, Köln und München. Mit dem Anspruch „Helping you succeed in tomorrow’s world“, ausgeprägter Branchenkenntnis durch Vernetzung und herausragender Kompetenz in Themen der digitalen Transformation von Geschäftsmodellen, der Dekarbonisierung und rund um Urban Dynamics berät und vertritt Osborne Clarke Unternehmen und Unternehmer in allen praktisch relevanten Fragen des Wirtschaftsrechts.

Über MLL Legal

MLL Legal ist eine der führenden Wirtschaftskanzleien der Schweiz mit rund 150 Anwältinnen und Anwälten an den Standorten Zürich, Genf, Zug und Lausanne. Die Full-Service-Kanzlei berät Mandanten in allen Bereichen des Wirtschaftsrechts und verfügt über besondere Expertise in hoch technologisierten, regulierten, innovativen und IP-intensiven Branchen. Ihr Sektorfokus umfasst Banken und Versicherungen, Fintech und Insurtech, ICT, IoT und die digitale Wirtschaft, Life Sciences und Gesundheitswesen, Immobilien und Bau, Energie und Cleantech sowie Handel, Luxusgüter und Hotellerie.

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Osborne Clarke berät die Berentzen-Gruppe beim Abschluss eines EUR 36 Mio. Konsortialkreditvertrages

Die internationale Kanzlei Osborne Clarke hat die börsennotierte Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft beim Abschluss eines neuen Konsortialkreditvertrages unter Konsortialführung der Norddeutsche Landesbank – Girozentrale – zur Refinanzierung einer bestehenden Konsortialfinanzierung beraten. Weitere Konsortialbanken der neuen Finanzierung sind die Deutsche Kreditbank Aktiengesellschaft und die TARGOBANK AG.

Die Berentzen-Gruppe, insbesondere bekannt durch Spirituosen und Liköre unter der Marke Berentzen, ist ein breit aufgestelltes Getränkeunternehmen mit einer Unternehmensgeschichte von über 250 Jahren, das unter anderen Marken auch Mineralwasser, Limonaden, Erfrischungsgetränke und Frischsaftsysteme herstellt und vertreibt.

Über Osborne Clarke

Osborne Clarke ist eine internationale Wirtschaftskanzlei mit über 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 25 Standorten weltweit, davon über 280 Anwältinnen und Anwälte in Berlin, Hamburg, Köln und München. Mit dem Anspruch „Helping you succeed in tomorrow’s world“, ausgeprägter Branchenkenntnis durch Vernetzung und herausragender Kompetenz in Themen der digitalen Transformation von Geschäftsmodellen, der Dekarbonisierung und rund um Urban Dynamics berät und vertritt Osborne Clarke Unternehmen und Unternehmer in allen praktisch relevanten Fragen des Wirtschaftsrechts.

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Baker Tilly begleitet Verkauf von Sport Signage an LIVE·TEAM

Die internationale Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Baker Tilly hat Sport Signage, einen führenden Anbieter von Branding- und Signage-Lösungen im Sport- und Eventumfeld, beim Verkauf an LIVE·TEAM beraten.

Baker Tilly begleitete das Unternehmen aus Amberg mit einem integrierten und interdisziplinären Beratungsansatz. Die Leistungen umfassten Tax Advisory, Financial Advisory einschließlich der Erstellung eines Financial Fact Books, umfassende rechtliche Beratung sowie steuerliche und betriebswirtschaftliche Unterstützung im Rahmen der Verhandlung und Finalisierung des Unternehmenskaufvertrags (SPA).

„Die Transaktion unterstreicht die hohe Attraktivität spezialisierter Anbieter im Bereich Sportbranding und Signage. Wir freuen uns, dass wir den Gesellschafter im Rahmen eines integrierten Beratungsansatzes über alle relevanten Disziplinen hinweg unterstützen konnten“, sagt Frank Stahl von Baker Tilly.

Sport Signage ist ein etablierter Spezialist für Markeninszenierung in Stadien, Arenen und auf internationalen Großveranstaltungen. Besonders groß ist die Präsenz im Motorsport: So zeichnet Sport Signage seit 2014 in jedem Grand Prix der Formel 1 für die statische und digitale Werbung auf und neben der Rennstrecke verantwortlich. Das Unternehmen wird weiterhin unter dem bestehenden Markenauftritt global von seinen Standorten aus operieren.

Die Käuferin, Live·Team, ist Teil der globalen Sport-, Unterhaltungs- und Musikunternehmens THE·TEAM. Durch die Transaktion erhält Sport Signage Zugang zu den internationalen Produktions- und Logistikstrukturen von LIVE·TEAM sowie zum globalen Netzwerk von THE·TEAM. Gleichzeitig stärkt Live·Team gezielt seine Kompetenzen im Bereich Motorsports und baut das Geschäftsfeld weiter aus.

Die steuerliche und betriebswirtschaftliche SPA-Beratung erfolgte interdisziplinär durch die beteiligten Teams.

Über LIVE·TEAM:
THE·TEAM bietet weltweit Vertretungs- und Marketingdienstleistungen für Talente, Marken und Rechtehalter in 28 Ländern und mehr als 70 Städten an. Die Live-Sparte des Unternehmens ist spezialisiert auf Branding und Signage, maßgeschneiderte Produktionen, Live-Event-Produktion sowie operative Umsetzung von Markenerlebnissen in den Bereichen Sport, Musik, Entertainment und Kultur.

In der Zusammenarbeit mit weltweit führenden Marken und ikonischen Rechtehaltern schafft THE·TEAM eindrucksvolle Live-Erlebnisse mit nachhaltiger Wirkung.

Getragen von der Überzeugung, dass Sport, Musik und Entertainment Menschen verbinden, agiert THE·TEAM mit strategischer Stärke, kreativen Ideen und starker Marktpräsenz als führender Partner in seinem Segment.

Weitere Informationen: the.team

Über Sport Signage:
Sport Signage ist ein führender Anbieter von Branding- und Signage-Lösungen im Sport- und Eventumfeld. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden bei der visuellen Inszenierung von Marken in Stadien, Arenen und auf internationalen Großveranstaltungen.

Das Leistungsspektrum umfasst insbesondere die Konzeption, Produktion und Umsetzung von Branding- und Signage-Lösungen, die Markenpräsenz im Live-Umfeld erlebbar machen. Dabei verbindet Sport Signage kreative Gestaltung mit operativer Exzellenz in der Umsetzung komplexer Projekte.

Mit Standorten in Europa, dem Nahen Osten, Asien und Amerika ist das Unternehmen international aufgestellt und realisiert Projekte für Kunden aus den Bereichen Sport, Entertainment und Live Events.

Weitere Informationen: www.sport-signage.com

Über Baker Tilly
Baker Tilly bietet mit mehr als 50.400 Mitarbeitern in 147 Ländern ein breites Spektrum individueller und innovativer Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Audit & Advisory, Tax, Legal und Consulting an. Weltweit entwickeln Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Steuerberater und Unternehmensberater gemeinsam Lösungen, die exakt auf jeden einzelnen Mandanten ausgerichtet sind, und setzen diese mit höchsten Ansprüchen an Effizienz und Qualität um. Auf Basis einer unternehmerischen Beratungsphilosophie stellen die mandatsverantwortlichen Partner interdisziplinäre Teams aus Spezialisten zusammen, die den jeweiligen Projektanforderungen auf internationaler wie auf nationaler Ebene genau entsprechen. In Deutschland gehört Baker Tilly mit 1.680 Mitarbeitern an zehn Standorten zu den größten partnerschaftlich geführten Beratungsgesellschaften. Die Baker Tilly Competence Center und Industry-Teams bündeln Know-how und Erfahrungen aus unterschiedlichen Disziplinen und Branchen in berufsgruppenübergreifenden Teams und fokussieren sich dabei auf die speziellen Anforderungen von Mandanten und deren Märkte.

www.bakertilly.de

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Rautenberg & Company berät Vidia beim Eingehen einer Partnerschaft mit der Fringsgruppe

Das Team von Rautenberg & Company beriet Vidia beim Eingehen einer Partnerschaft mit der Fringsgruppe (Frings). Das Closing erfolgte im Mai 2026.

Vidia ist ein spezialisierter europäischer Mid-Market-Investor für industrielle Dekarbonisierung und Klimaschutzlösungen mit Fokus auf die DACH-Region, Italien und die nordischen Länder. Gegründet von Johanna Struthmann und Dr. Stephan Rosarius, unterstützt Vidia profitable, wachstumsstarke Unternehmen bei der Skalierung von Produkten und Dienstleistungen mit integrierter CO₂-Reduktion. Mit dem bei 415 Millionen Euro geschlossenen Vidia Climate Fund I investiert das Team typischerweise in Unternehmen mit einem Umsatz von bis zu 500 Millionen Euro, einem Unternehmenswert von bis zu 300 Millionen Euro, nachhaltiger Profitabilität und Marktstellung.

Frings, gegründet im Jahr 1960 mit Hauptsitz in Alsdorf bei Aachen, ist ein regionaler Marktführer für Elektrotechnik und technische Gebäudeautomation in Nordrhein-Westfalen. Mit rund 350 Mitarbeitenden an drei Standorten in Alsdorf, Köln und Essen realisiert Frings komplexe elektrische Infrastruktur zur Elektrifizierung und Dekarbonisierung großer Gebäude und Industrieanlagen vorantreibt. Die Gruppe deckt den gesamten Projektlebenszyklus ab, von Engineering und Planung über Installation bis hin zu Wartung und Service.

Das Team hat Vidia beim Eingehen der Partnerschaft mit einer Commercial Due Diligence beraten.

Recap 20. Private Equity-Konferenz NRW 2026

Partnerschaften als Motor für Transformation und Wachstum

Warum Mittelstand, Start-ups und Beteiligungskapital enger zusammenrücken müssen

Ein Text von Eva Rathgeber vom 26.05.2026, ursprünglich erschienen bei unserem Medienpartner auf unternehmeredition.de

Der Mittelstand steht vor der Aufgabe, Transformation nicht nur zu finanzieren, sondern aktiv zu gestalten. Auf der 20. Private Equity-Konferenz NRW auf den Düsseldorfer Rheinterrassen diskutierten mehr als 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welche Rolle Innovation, Beteiligungskapital, Know-how und Zukunftspartnerschaften spielen, um Unternehmen im Spannungsfeld aus Unsicherheit, Disruption und technologischem Wandel zukunftsfähig zu machen.

Die 20. Private Equity-Konferenz NRW stand unter einem Leitmotiv, das sich durch nahezu alle Vorträge und Diskussionen zog: Transformation gelingt nicht allein. Wer in einem zunehmend komplexen Umfeld bestehen will, braucht Kapital, Technologien, Netzwerke und verlässliche Partner. Genau dafür brachte die Konferenz Investoren, Unternehmer, Wissenschaft, Politik und Start-ups zusammen. Veranstaltet wurde sie von der NRW.BANK mit Unterstützung des Bundesverbands Beteiligungskapital (BVK), des Private Equity Forum NRW e.V. sowie zahlreicher Partner.

Transformation braucht mehr als Finanzierung

Moderatorin Maike Neitz führte durch den Tag und formulierte früh die zentrale Herausforderung: Unternehmen müssen gleichzeitig effizienter, digitaler, resilienter und innovativer werden, und das unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Dabei sei Transformation längst keine isolierte Managementaufgabe mehr. Vielmehr gehe es darum, unterschiedliche Akteure zusammenzubringen und Veränderung gemeinsam zu organisieren. Entsprechend würdigte Neitz die Rolle der NRW.BANK als Plattform und Vernetzerin innerhalb des Beteiligungs- und Innovationsökosystems.

Staatssekretär Paul Höller aus dem nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium knüpfte daran an. Er beschrieb die aktuelle Lage als Phase tiefgreifender Veränderungen: geopolitische Unsicherheiten, technologischer Wandel und wachsender globaler Wettbewerb träfen insbesondere den Mittelstand. Für Unternehmen übersetze sich Transformation heute in sehr konkrete Investitionen: Digitalisierung, KI-Anwendungen, Automatisierung, neue Produktionsprozesse, widerstandsfähigere Lieferketten und neue Geschäftsmodelle. Viele dieser Vorhaben seien kapitalintensiv und könnten nicht allein aus dem operativen Geschäft gestemmt werden. Beteiligungskapital sei deshalb weit mehr als Finanzierung. Es eröffne Zugang zu Erfahrung, Netzwerken und zusätzlicher Umsetzungskraft. Gleichzeitig bekannte sich Höller dazu, dass Politik ebenfalls liefern müsse – etwa durch weniger Bürokratie, bessere Infrastruktur und schnellere Digitalisierung.

Gabriela Pantring, die seit Februar 2026 Vorstandsvorsitzende der NRW.BANK ist und dem vierköpfigen Vorstand bereits seit 2016 angehört, rückte drei Themen in den Mittelpunkt: Innovation, Resilienz und europäische Stärke. Gerade unter geopolitischen Unsicherheiten bleibe Transformation entscheidend, sagte sie. Nordrhein-Westfalen befinde sich mitten im Wandel hin zu klimaneutraler Industrie, mehr Ressourceneffizienz, Digitalisierung und KI. Damit daraus Wachstum entstehen könne, brauche es den engen Austausch zwischen Mittelstand, Start-ups, Investoren und Finanzierungspartnern. Eigenkapital und Beteiligungskapital seien dabei wichtige Hebel, um Innovationen schneller in die Umsetzung zu bringen und Unternehmen widerstandsfähiger aufzustellen.


Von der Wachstumskrise zur produktiven Erneuerung

In seiner Keynote „Risiko. Kapital. Kultur – von der strukturellen Disruption zur produktiven Erneuerung“ stellte Prof. Dr. Henning Vöpel Deutschland eine klare Diagnose: Das Land befinde sich nicht in einer vorübergehenden Konjunkturschwäche, sondern in einer strukturellen Wachstumskrise. Produktivität und Innovationskraft gerieten zunehmend unter Druck, während notwendige Reformen immer häufiger an gesellschaftlichen und institutionellen Beharrungskräften scheiterten.

Vöpel warnte zugleich davor, Disruption ausschließlich als Bedrohung zu verstehen. Sein Gegenentwurf lautete „produktive Erneuerung“. Wachstum entstehe dort, wo Unternehmen bereit seien, Risiken einzugehen, neue Technologien zu integrieren und kulturelle Offenheit zu entwickeln. Seine Kernbotschaft: Nicht die Geschwindigkeit des Wandels sei das Problem, sondern die Geschwindigkeit, mit der Organisationen lernen, sich anzupassen.


Beteiligungskapital als Hebel für Innovation und Wachstum

Die erste Diskussionsrunde griff diese Gedanken unmittelbar auf. Unter dem Titel „Mit Beteiligungskapital Zukunft schaffen – Innovationen fördern – Digitalisierung gestalten“ diskutierten Marcell Faller (sonoro), Ulrike Hinrichs (BVK), Claudia Köppe (NRW.BANK) und Henning Vöpel darüber, welche Rolle Eigenkapital künftig im Mittelstand spielen kann. Ein zentrales Thema war die veränderte Funktion von Beteiligungskapital. Kapital werde heute zunehmend als Entwicklungs- und Transformationsinstrument verstanden – nicht mehr nur zur Finanzierung einzelner Schritte, sondern zur Begleitung größerer Veränderungsprozesse.

Claudia Köppe machte deutlich, dass Kapital allein keine Transformation auslöse. Entscheidend sei die Verbindung aus Finanzierung, Know-how, Netzwerk und langfristiger Perspektive.

Ulrike Hinrichs richtete den Blick auf die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und verband dies mit einem Appell an die Politik. Sie machte deutlich, dass es nicht reiche, „alleine gegen die Steuern“ zu schimpfen; vielmehr müssten die Anliegen der Branche dort adressiert werden, wo politische Entscheidungen getroffen werden. Im Kern ging es ihr um wettbewerbsfähige steuerliche Rahmenbedingungen, weniger Belastung und mehr Gehör für Beteiligungskapital als Transformationsinstrument.

Marcell Faller brachte die Perspektive des Unternehmers ein und machte deutlich, dass Innovationsfähigkeit heute nicht nur eine Frage des Kapitals sei, sondern ebenso von Geschwindigkeit, Umsetzungsstärke und Offenheit für neue Wege abhänge.

Der gemeinsame Nenner des Panels: Beteiligungskapital kann Transformation beschleunigen, ersetzen kann es unternehmerische Entscheidungen jedoch nicht.


Beirat oder Berater: Wer hilft wirklich in der Transformation?

Besonders praxisnah wurde es in der zweiten Diskussionsrunde „Wege für eine erfolgreiche Transformation: Beiräte oder Berater als Sparringspartner?“. Andreas Krämer (Deutsche Beteiligungs AG), Lutz Lohmann (VTI Ventil-Technik), Maren Lorth (Mi[de]) und Malte Pollmann (PINOVA Capital) diskutierten darüber, wann externe Unterstützung tatsächlich Mehrwert schafft.

Der Tenor war eindeutig: Berater seien sinnvoll für klar umrissene Projekte. Beiräte hingegen hätten ihre Stärke dort, wo langfristige Entwicklung, Strategie und kritische Begleitung gefragt seien. Mehrfach wurde betont, dass ein wirksamer Beirat keine „Family-and-Friends-Veranstaltung“ sei. Unternehmen bräuchten bewusst externe Perspektiven und Menschen, die unangenehme Fragen stellten.

Ein weiterer Diskussionspunkt war die Zusammensetzung solcher Gremien. Branchenwissen sei wichtig, aber nicht ausreichend. Gerade Disruption entstehe häufig außerhalb der eigenen Branche. Gleichzeitig machten die Diskutierenden deutlich, dass Governance nicht mit Bürokratie verwechselt werden dürfe. Gute Governance könne Entscheidungen beschleunigen und Managementteams stärken.


Zukunft gestalten statt Zukunft fürchten

Nach dem ersten Euregional Start-up Pitch verlagerte sich der Blick konsequent nach vorne. Prof. Dr. Pero Micic stellte in seiner Keynote „Bright Future Business – So machen Sie Ihr Unternehmen zukunftssicherer“ weniger die Frage nach den Risiken als nach den Voraussetzungen für Zukunftsfähigkeit. Sein zentraler Gedanke: Unternehmen müssten lernen, Zukunft wieder aktiv zu gestalten, statt sich ausschließlich an Krisen und Unsicherheiten abzuarbeiten.

Führung, so Micic, funktioniere langfristig nicht über Angst oder Verzicht, sondern über attraktive Zukunftsbilder. Diese Haltung fasste er mit dem Begriff „Zukunftsfreude“ zusammen. Mitarbeitende wie Führungskräfte müssten erkennen können, warum sich Veränderung lohnt. Dabei stellte er bewusst die Frage nach Haltung und Führungskultur: Unternehmen, die nur auf bessere politische Rahmenbedingungen warteten, würden kaum schneller werden. Entscheidend sei die Bereitschaft, innerhalb des eigenen Einflussbereichs aktiv zu handeln und Zukunft als unternehmerische Aufgabe zu verstehen.


Wenn Start-ups und Corporates gemeinsam Innovation schaffen

Dass Zukunft nicht allein im eigenen Unternehmen entsteht, zeigte die dritte Diskussionsrunde unter dem Titel „Innovation durch Kooperation – Start-ups meet Corporates“. Unter Moderation und mit Impulsen von Prof. Dr. Dirk Honold diskutierten Maria Beck (European Digital Innovation Hub Dortmund), Marcel Roesner (Archimedes New Ventures), Jürgen Ridder (DE-VAU-GE Gesundkostwerk) und Reinhard Vanhöfen (OMMM Operation Management Solutions) darüber, wie Innovationspartnerschaften praktisch funktionieren können. Dabei wurde deutlich, dass sich das Verhältnis zwischen Mittelstand und Start-ups verändert hat. Ging es früher häufig um einzelne Pilotprojekte oder Technologie-Scouting, stehen heute zunehmend konkrete Geschäftsmodelle, Skalierung und gemeinsame Wertschöpfung im Mittelpunkt.

Maria Beck betonte die Bedeutung regionaler Innovationsökosysteme und niedrigschwelliger Zugänge zu neuen Technologien. Unternehmen müssten nicht alles selbst entwickeln. Entscheidend sei die Fähigkeit, externe Lösungen sinnvoll zu integrieren.

Marcel Roesner beschrieb Kooperationen als Möglichkeit, Innovationszyklen zu verkürzen und neue Ideen schneller marktfähig zu machen.

Jürgen Ridder brachte die Perspektive eines etablierten Unternehmens ein und machte deutlich, dass erfolgreiche Kooperationen klare Erwartungen und belastbare Umsetzungsstrukturen benötigen.

Reinhard Vanhöfen verwies darauf, dass erfolgreiche Innovation selten zufällig entsteht, sondern organisiert werden muss.

Der gemeinsame Nenner des Panels: Mittelstand und Start-ups stehen nicht in Konkurrenz. Dort, wo beide Seiten ihre jeweiligen Stärken einbringen, entstehen neue Produkte, schnellere Entwicklungszyklen und zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten.


Zukunftspartnerschaften als Modell für den Mittelstand

Zum Abschluss des Konferenzprogramms spannte Prof. Dr. Dr. Dr. Roland Benedikter den Bogen vom einzelnen Projekt hin zum größeren Bild. In seiner Keynote „Zukunfts-Partnerschaften: Mehrwert für den Mittelstand“ stellte er die Frage, wie Unternehmen auch unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen handlungsfähig bleiben.

Seine Antwort fiel klar aus: Unternehmen müssen künftig stärker in Partnerschaften und Ökosystemen denken.

Besonders konkret wurde Benedikter bei der Frage nach der Finanzierung von Transformation. Für Innovations- und Veränderungsprojekte beschrieb er eine typische Struktur mit rund 40 % Finanzierung durch das Unternehmen selbst, weiteren 40 % über Beteiligungskapital beziehungsweise Förderinstrumente und etwa 20 % durch den Innovationspartner oder das Start-up.

Seine Botschaft: Zukunftspartnerschaften seien keine Übernahmemodelle, sondern Kooperationen auf Augenhöhe. Sie sollten Risiken verteilen, externe Kompetenzen einbinden und Innovationssprünge ermöglichen. Gewinner, so Benedikter, bauten Ökosysteme statt Insellösungen.


Junge Ideen auf die Bühne

Einen besonderen Akzent setzten die beiden Euregional Start-up Pitches, die junge Unternehmen und ihre Konzepte sichtbar machten. Am Ende setzte sich die co-reactive GmbH durch. Natascha Grosser, Vorsitzende des Private Equity Forum NRW e.V., überreichte den Publikumspreis und ein Preisgeld in Höhe von 3.000 EUR. Dabei hob sie die Bedeutung des Netzwerkgedankens hervor und würdigte zugleich die langjährige Zusammenarbeit rund um die Konferenz. Die Preisverleihung zeigte noch einmal sehr konkret, worum es an diesem Tag immer wieder ging: Innovation nicht nur zu diskutieren, sondern aktiv zu fördern.


20 Jahre Konferenz, 15 Jahre Engagement

Emotional wurde es anschließend beim Jubiläumsteil des Abends. Johanna Antonie Tjaden-Schulte, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK, richtete den Blick auf die Menschen hinter dem Ökosystem Beteiligungskapital und würdigte die Kontinuität, die hinter dem Erfolg der Konferenz steht.

Besonders hervorgehoben wurden Ulrike Hinrichs, die seit 15 Jahren den BVK prägt und die Konferenz über viele Jahre begleitet hat, sowie Christoph Büth und sein Team, die die Eigenkapitalaktivitäten der NRW.BANK und den Aufbau des Netzwerks maßgeblich mitgestaltet haben. Die Würdigung machte deutlich: Erfolgreiche Finanzierungssysteme entstehen nicht allein durch Programme oder Produkte, sondern durch Menschen, die über Jahre Vertrauen aufbauen und Akteure zusammenbringen.

Mit dem anschließenden Get-together fand die Jubiläumsausgabe ihren passenden Ausklang. Als die Sonne langsam über dem Rhein unterging und sich die Gespräche von den Sälen auf die Terrassen verlagerten, wurde spürbar, dass die Private Equity-Konferenz NRW seit zwei Jahrzehnten weit mehr ist als ein Branchentreffen: ein Ort für Austausch, neue Kontakte und konkrete Kooperationen.


Fazit: Was der Mittelstand mitnehmen kann

Die 20. Private Equity-Konferenz NRW hat gezeigt: Transformation ist keine Managementmode, sondern konkrete unternehmerische Arbeit. Für den Mittelstand geht es darum, Innovation systematischer zu organisieren, neue Technologien früher zu testen und externe Perspektiven gezielt einzubinden – über Beiräte, Start-ups, Kapitalpartner und Netzwerke. Beteiligungskapital wird dabei zunehmend zum Transformationsinstrument: Es kann Wachstum finanzieren, Kompetenzen ergänzen und Risiken verteilen. Entscheidend bleibt aber auch der Mut, Veränderungen anzustoßen, Kooperationen einzugehen und neue Wege zu gehen, ohne die eigene unternehmerische Identität aufzugeben.


Eva Rathgeber ist Chefredakteurin der Unternehmeredition und verfügt über langjährige Erfahrung in Journalismus, PR und Unternehmenskommunikation. Inhaltlich liegt ihr Fokus auf Mittelstand, Familienunternehmen, Finanzierung, Investitionen, Private Equity, M&A, Nachfolge, Digitalisierung und Innovation.

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Osborne Clarke berät Tracsis plc bei Übernahme des Digitalticketing-Spezialisten Vesputi GmbH

Die internationale Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke hat den britischen Transporttechnologie-Konzern Tracsis plc beim Erwerb sämtlicher Anteile an der Vesputi GmbH rechtlich beraten. Vesputi mit Sitz in Leipzig ist ein auf digitales Ticketing spezialisierter Technologieanbieter und Betreiber der Plattform „Mobilitybox“.

Mit der Übernahme sichert sich Tracsis einen strategischen Zugang zum komplexen deutschen Markt für öffentlichen Personennahverkehr und baut seine Präsenz im europäischen Markt für digitale Mobilitätslösungen aus. Vesputi wird in die Rail Technology & Services Division von Tracsis integriert und ergänzt dort das bestehende Angebot an Softwarelösungen für den Bahn- und ÖPNV-Sektor.

Kern der Übernahme ist die von Vesputi entwickelte Plattform „Mobilitybox“. Mobilitybox unterstützt Verkehrsunternehmen dabei, offizielle Tickets in Drittanbieter-Anwendungen verfügbar zu machen, darunter Reiseportale, City-Apps, Mobilitätsplattformen und andere digitale Dienste, die Fahrgäste bereits nutzen. Über eine standardisierte API und ein Ticketing-Backend verbindet Mobilitybox Verkehrsunternehmen mit Drittanbietern, ohne dass für jeden einzelnen Verkehrsverbund eigene Schnittstellen entwickelt und betrieben werden müssen.

Für Tracsis stellt die Transaktion eine gezielte Erweiterung seiner Ticketing- und digitalen Mobilitätskompetenzen in Europa dar. Das bestehende Geschäftsmodell von Vesputi baut auf der Software- und Ticketing-Expertise von Tracsis im britischen Markt auf und lässt sich in die internationale Wachstumsstrategie der Gruppe integrieren. Das Vesputi-Team, einschließlich der Gründungsgesellschafter, bleibt an Bord und treibt künftig aus Deutschland heraus die Skalierung der Plattform voran. Mit der Unterstützung von Tracsis soll die Mobilitybox-Plattform sukzessive auf weitere Verkehrsverbünde und Regionen ausgeweitet werden.

Osborne Clarke hat Tracsis umfassend im Zusammenhang mit dem Erwerb der Vesputi GmbH beraten. Die Beratung umfasste insbesondere die Strukturierung des grenzüberschreitenden Share Deals sowie die Verhandlung der Transaktionsdokumentation.

„Die Übernahme von Vesputi zeigt, wie internationale Technologieanbieter den Markteintritt in regulierte Mobilitätsmärkte über gezielte Bolt-on-Akquisitionen vorbereiten – mit lokal verankerter Technologie, bestehenden Kundenbeziehungen und einem klar skalierbaren Geschäftsmodell“, so Dr. Philipp Reeb, Partner bei Osborne Clarke.

Über Osborne Clarke

Osborne Clarke ist eine internationale Wirtschaftskanzlei mit über 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 25 Standorten weltweit, davon über 280 Anwältinnen und Anwälte in Berlin, Hamburg, Köln und München. Mit dem Anspruch „Helping you succeed in tomorrow’s world“, ausgeprägter Branchenkenntnis durch Vernetzung und herausragender Kompetenz in Themen der digitalen Transformation von Geschäftsmodellen, der Dekarbonisierung und rund um Urban Dynamics berät und vertritt Osborne Clarke Unternehmen und Unternehmer in allen praktisch relevanten Fragen des Wirtschaftsrechts.

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Baker Tilly begleitet DUBAG Group beim Erwerb von HKO

Die internationale Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Baker Tilly hat die DUBAG Group beim Erwerb der H.K.O. Isolier- und Textiltechnik GmbH („HKO“) durch den von ihr beratenen Private-Equity-Fonds Lenbach Equity Opportunities III GmbH & Co. KG („LEO III Fund“) im Bereich Financial Due Diligence beraten. Verkäufer ist die Saint-Gobain Gruppe.

HKO mit Hauptsitz in Oberhausen ist auf die Herstellung anspruchsvoller Produkte in den Bereichen thermische Isolierung, Brandschutz und technische Textilanwendungen spezialisiert. Das Unternehmen verfügt über Produktionsstandorte in Oberhausen, Beuren und Leinefelde-Worbis sowie ein Distributionszentrum im französischen Wattignies.

Mit der Transaktion wird der erste Schritt zur Herauslösung von HKO aus dem Saint-Gobain-Konzern vollzogen. Ziel ist es, das Unternehmen als eigenständige und unabhängige Gesellschaft weiterzuentwickeln und seine Marktposition in den Bereichen thermische Isolierung, Brandschutz sowie technische Textilien gezielt auszubauen.

Über DUBAG Group

Die DUBAG Gruppe, gegründet 2009 mit Sitz in München, ist ein stark wachsendes Investmentunternehmen, das den Private-Equity-Fonds Lenbach Equity Opportunities III. GmbH & Co. KG („LEO III Fund“) verwaltet. Der LEO III Fund investiert vornehmlich in mittelständische Unternehmen in Sondersituationen wie beispielsweise komplexe Unternehmensausgliederungen, Nachfolgeregelungen in Familienunternehmen oder Unternehmen mit komplexen Finanzierungsstrukturen. Der LEO III Fund verfolgt eine paneuropäische Anlagestrategie mit besonderem Fokus auf die DACH-Region und Italien.

Über H.K.O. Isolier- und Textiltechnik GmbH

Die H.K.O. Isolier- und Textiltechnik GmbH ist ein führender Hersteller von Speziallösungen für thermische Isolierung, Brandschutz sowie technische Textilien. Das Unternehmen entwickelt und produziert hochwertige, anwendungsspezifische Produkte für industrielle Endmärkte und die Automobilindustrie sowie persönliche Schutzausrüstung.

Über Baker Tilly

Baker Tilly bietet mit mehr als 50.400 Mitarbeitern in 147 Ländern ein breites Spektrum individueller und innovativer Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Audit & Advisory, Tax, Legal und Consulting an. Weltweit entwickeln Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Steuerberater und Unternehmensberater gemeinsam Lösungen, die exakt auf jeden einzelnen Mandanten ausgerichtet sind, und setzen diese mit höchsten Ansprüchen an Effizienz und Qualität um. Auf Basis einer unternehmerischen Beratungsphilosophie stellen die mandatsverantwortlichen Partner interdisziplinäre Teams aus Spezialisten zusammen, die den jeweiligen Projektanforderungen auf internationaler wie auf nationaler Ebene genau entsprechen. In Deutschland gehört Baker Tilly mit 1.680 Mitarbeitern an zehn Standorten zu den größten partnerschaftlich geführten Beratungsgesellschaften. Die Baker Tilly Competence Center und Industry-Teams bündeln Know-how und Erfahrungen aus unterschiedlichen Disziplinen und Branchen in berufsgruppenübergreifenden Teams und fokussieren sich dabei auf die speziellen Anforderungen von Mandanten und deren Märkte.

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NETWORK berät encosa bei Wachstumsfinanzierung

NETWORK hat die encosa energy GmbH („encosa“) als exklusiver Debt Advisor bei der Strukturierung und erfolgreichen Umsetzung einer komplexen SPV-Portfoliofinanzierung für den Aufbau einer „One-Stop-Shop“-Lösung von Batteriespeichern (BESS) beraten.


Transaktion

Die Finanzierung ermöglicht encosa den Aufbau und die Skalierung eines Portfolios an gewerblichen und industriellen Batteriespeicherlösungen (BESS), um als Komplettanbieter am Markt agieren zu können. Durch die Strukturierung als separate SPV-Portfoliofinanzierung, kann sich das Unternehmen dabei weiterhin auf ihr stark wachsendes Kerngeschäft konzentrieren, aber gleichzeitig ihren Kunden völlige Flexibilität und ein eigenes Finanzierungmodell für den Bau von Batteriespeichern anbieten.

Die Transaktion unterstreicht das Vertrauen in das Geschäftsmodell, die technologische Kompetenz und die strategische Positionierung von encosa im europäischen Cleantech- und Energy-Storage-Markt.

Unternehmen

encosa ist ein Münchner Unternehmen für Batteriespeicherlösungen und bedient Gewerbe- und Industriebetriebe in ganz Deutschland. Mit einer Komplettlösung aus Planung, Finanzierung, Installation und Betrieb ermöglicht encosa energieintensiven Unternehmen, ihre Energiekosten zu senken und zusätzliche Erlöse aus der Vermarktung der Speicher zu erzielen. Flexible Finanzierungsmodelle und der Verzicht auf operativen Mehraufwand machen die Lösung für jedes Unternehmen umsetzbar. Zu den Investoren hinter encosa gehören u.a. First Momentum, Redstone, Heliad sowie ein Family Capital Konsortium um WEPA Ventures und Warsteiner.

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Baker Tilly begleitet H&Z Group bei Übernahme von jupitos

Die internationale Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Baker Tilly hat die H&Z Group, eine führende europäische Managementberatung, im Rahmen der Übernahme der jupitos GmbH im Bereich Financial Due Diligence beraten.

Mit dem Erwerb von jupitos, einem der führenden Spezialisten für Procurement-Digitalisierung und Ivalua-Implementierungen im deutschsprachigen Raum, stärkt H&Z gezielt seine Kompetenzen in der digitalen Procurement-Transformation und baut seine Expertise entlang der gesamten Wertschöpfungskette weiter aus. Damit erweitert H&Z sein Leistungsportfolio in der Implementierung und Optimierung der Ivalua Plattform und schafft ein integriertes Angebot, das Strategie, Technologie und Umsetzung noch enger miteinander verzahnt.

Gemeinsam verfügt die Gruppe künftig über ein erweitertes internationales Team, um Unternehmen bei der nächsten Generation digitaler Einkaufs-Transformationen ganzheitlich zu begleiten.

Über H&Z

H&Z ist eine führende europäische Managementberatung mit Expertise in Procurement, Performance, digitaler Transformation und Restrukturierung. Als Partner unterstützt H&Z mittelständische Unternehmen und Konzerne dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.

Über jupitos

jupitos ist als EMEA-Partner von Ivalua auf die Implementierung und Optimierung der Beschaffungsplattform spezialisiert und begleitet Kunden ganzheitlich entlang der digitalen Beschaffungstransformation – von Prozess- und Projektmanagement über die technische Konfiguration bis zur Integration bestehender Systeme und dem laufenden Betrieb der Plattform.

Über Baker Tilly


Baker Tilly bietet mit mehr als 50.400 Mitarbeitern in 147 Ländern ein breites Spektrum individueller und innovativer Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Audit & Advisory, Tax, Legal und Consulting an. Weltweit entwickeln Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Steuerberater und Unternehmensberater gemeinsam Lösungen, die exakt auf jeden einzelnen Mandanten ausgerichtet sind, und setzen diese mit höchsten Ansprüchen an Effizienz und Qualität um. Auf Basis einer unternehmerischen Beratungsphilosophie stellen die mandatsverantwortlichen Partner interdisziplinäre Teams aus Spezialisten zusammen, die den jeweiligen Projektanforderungen auf internationaler wie auf nationaler Ebene genau entsprechen. In Deutschland gehört Baker Tilly mit 1.680 Mitarbeitern an zehn Standorten zu den größten partnerschaftlich geführten Beratungsgesellschaften. Die Baker Tilly Competence Center und Industry-Teams bündeln Know-how und Erfahrungen aus unterschiedlichen Disziplinen und Branchen in berufsgruppenübergreifenden Teams und fokussieren sich dabei auf die speziellen Anforderungen von Mandanten und deren Märkte.

www.bakertilly.de

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Mayer Brown berät TUI Suisse AG beim Verkauf der Cruisetour AG

Mayer Brown hat die TUI Suisse AG beim Verkauf sämtlicher Anteile an der Cruisetour AG beraten, einem in der Schweiz ansässigen Unternehmen, das auf die Vermittlung von Kreuzfahrtreisen spezialisiert ist.

Mayer Brown war federführender rechtlicher Berater der TUI bei dieser Transaktion, einschließlich der Verhandlung des Anteilskaufvertrags sowie der Bearbeitung steuerrechtlicher Aspekte. Die schweizerisch-rechtlichen Aspekte im Zusammenhang mit der Übertragung der Anteile an der Cruisetour AG wurden von der Schweizer Kanzlei MLL Legal betreut. Neben dem Verkauf wurde auch eine langfristige Zusammenarbeit im Kreuzfahrtbereich der TUI Suisse und der E-Hoi AG als Erwerberin der Cruisetour AG vereinbart.

Die Transaktion ist Teil der laufenden Portfoliooptimierungsstrategie der TUI Group. Die TUI Group ist eines der weltweit führenden Touristikunternehmen.

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Osborne Clarke berät Capnamic und IQ Capital bei Seed-Investment in Omegga

Die internationale Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke hat die Wagniskapitalinvestoren Capnamic und IQ Capital bei ihrer Seed-Beteiligung an der Omegga GmbH rechtlich beraten. Im Rahmen der Finanzierungsrunde mit einem Gesamtvolumen von rund EUR 10 Millionen investieren Capnamic und IQ Capital gemeinsam mit dem EIC Fund in das Münchner DeepTech-Start-up, das eine KI-gestützte Spektroskopie-Technologie für die frühzeitige Geschlechtsbestimmung im Hühnerei entwickelt.

Omegga adressiert mit seiner Technologie ein zentrales ethisches und wirtschaftliches Problem der Geflügelindustrie: Jährlich werden weltweit Milliarden männlicher Küken kurz nach dem Schlüpfen getötet, weil sie weder Eier legen noch für die Mast wirtschaftlich nutzbar sind. Die Lösung von Omegga ermöglicht es, das Geschlecht bereits im Ei zu bestimmen – nicht-invasiv, integriert in industrielle Brutprozesse und bereits heute im laufenden Betrieb bei ersten Kunden im Einsatz. Auf Basis der Kombination aus KI und optischer Spektroskopie schafft das Start-up damit einen neuen technischen Standard für tierschutzkonforme und zugleich effiziente Brüterei-Prozesse.

Kapital für Skalierung und Plattformausbau

Capnamic und IQ Capital bringen neben Kapital insbesondere ihre Erfahrung im Aufbau technologiegetriebener Wachstumsunternehmen ein. „Mit Omegga entsteht eine Plattformtechnologie mit dem Potenzial, gleich mehrere Industrien grundlegend zu verändern. Das Team verbindet wissenschaftliche Tiefe mit unternehmerischem Pragmatismus – eine seltene Kombination“, so Christian Knott, Managing Partner bei Capnamic.

Umfassende Beratung der Investoren

Osborne Clarke hat Capnamic und IQ Capital zu allen wesentlichen rechtlichen Aspekten der Beteiligung beraten.

Über Osborne Clarke

Osborne Clarke ist eine internationale Wirtschaftskanzlei mit über 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 25 Standorten weltweit, davon über 280 Anwältinnen und Anwälte in Berlin, Hamburg, Köln und München. Mit dem Anspruch „Helping you succeed in tomorrow’s world“, ausgeprägter Branchenkenntnis durch Vernetzung und herausragender Kompetenz in Themen der digitalen Transformation von Geschäftsmodellen, der Dekarbonisierung und rund um Urban Dynamics berät und vertritt Osborne Clarke Unternehmen und Unternehmer in allen praktisch relevanten Fragen des Wirtschaftsrechts.