PEF Branchen Ticker
Kurze Deals und Branchen-News der Mitglieder des Private Equity Forums NRW und in Kooperation mit dem Venture Capital Magazin
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Osborne Clarke advises Expedition Growth Capital on EUR 11 million growth investment in AI workforce management platform Nesto
The international legal practice Osborne Clarke has advised growth equity investor Expedition Growth Capital on its EUR 11 million investment in Nesto Software GmbH, a Karlsruhe-based provider of an AI-driven workforce management platform for the hospitality industry.
With the growth capital, Nesto plans to accelerate product development, deepen its AI capabilities and data platform, and drive expansion across existing and new European markets. A particular focus will be on further developing NORA, Nesto’s AI assistant and agent framework, which supports restaurant managers in handling operational and administrative workflows.
Nesto provides multi-site restaurant groups with a cloud-based workforce management solution that combines demand forecasting, constraint-aware scheduling, HR workflow automation and payroll preparation in a single platform. By integrating data from point-of-sale systems, suppliers, payroll providers and other sources, Nesto helps operators optimise labour deployment, reduce administrative overhead and improve compliance with labour regulations. The platform is already used in over 3,000 restaurant locations, managing more than 100,000 employee shifts per day, and serves leading brands such as McDonald’s, L’Osteria and Lagardère.
Expedition Growth Capital is a London- and Boston-based growth equity firm that backs bootstrapped European software businesses with proven product-market fit and more than €5 million in annual recurring revenue. The Nesto transaction aligns with Expedition’s strategy of partnering with profitable or near-profitable vertical software companies that deliver measurable operational impact for their customers.
“This investment in Nesto illustrates how growth equity investors are supporting the next generation of European B2B software champions – in this case by backing an AI-native platform that tackles a real operational pain point in the hospitality sector,” says Till‑Manuel Saur, Partner at Osborne Clarke. “The transaction also underlines the continued attractiveness of the German software market for specialist international investors who are looking for capital-efficient, customer-centric business models.”
Comprehensive advice on corporate, tech and regulatory aspects of the investment
Osborne Clarke provided Expedition Growth Capital with comprehensive advice on the structuring and implementation of the growth investment in Nesto. The advice covered, in particular, the negotiation of the investment documentation, governance and shareholder arrangements, as well as support on employment, IP, IT, AI and data protection issues relevant to Nesto’s AI-driven workforce management platform.
About Osborne Clarke
Osborne Clarke is an international legal practice with over 2,800 employees at 26 locations worldwide, including more than 280 lawyers in Berlin, Hamburg, Cologne and Munich. With the claim “Helping you succeed in tomorrow’s world”, extensive industry knowledge through networking and outstanding expertise in the digital transformation of business models, Osborne Clarke advises and represents companies, entrepreneurs and investors in all practical business law issues focusing not only on our chosen sectors but also on the three key topics of digital transformation, decarbonisation and urban dynamics.
Osborne Clarke berät CoaguSense bei Erwerb des DOASENSE-DOAC-Testing-Geschäfts
Die internationale Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke hat CoaguSense, Inc., einen führenden Entwickler von Point-of-Care-Gerinnungsmonitoring-Systemen und Tochtergesellschaft der i-SENS, Inc., bei dem Erwerb des DOAC-Testing-Geschäfts der DOASENSE GmbH, Heidelberg, rechtlich beraten.
Mit der Transaktion stärkt CoaguSense seine Position im globalen Markt für Antikoagulanzien-Diagnostik und erweitert sein Portfolio über das klassische Monitoring von Vitamin-K-Antagonisten (VKA) hinaus auf Tests für den dynamisch wachsenden Markt der direkten oralen Antikoagulanzien (DOACs).
CoaguSense hat hierzu eine verbindliche Asset Purchase Vereinbarung zum Erwerb des DOASENSE-DOAC-Testing-Geschäfts abgeschlossen. Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt üblicher Closing-Bedingungen und wird innerhalb der nächsten zwölf Monate erwartet.
Erweiterung des Point-of-Care-Portfolios um DOAC-Diagnostik
Zum Leistungsumfang der Transaktion gehört insbesondere die DOASENSE-Produktfamilie rund um den DOAC Dipstick, den ersten Point-of-Care-Test zur Detektion von direkten oralen Faktor-Xa- und Thrombinhemmern. Anders als klassische, blutbasierte Assays nutzt der DOAC Dipstick Urinproben und ermöglicht qualitative Testergebnisse innerhalb von rund zehn Minuten – ein wichtiger Baustein für die klinische Praxis in Notaufnahmen, im perioperativen Umfeld und in anderen zeitkritischen Versorgungssituationen.
Zum Produktportfolio zählen neben dem DOAC Dipstick der DOASENSE Reader sowie ergänzende Kontrolllösungen. Die Produkte sind IVDR-CE gekennzeichnet und bei verschiedenen Aufsichtsbehörden registriert, darunter die Europäische Union (EU), die MHRA (Vereinigtes Königreich), die TGA (Australien) und ANVISA (Brasilien).
Die Übernahme des DOASENSE-DOAC-Testing-Geschäfts ergänzt die kürzlich erfolgte europäische IVDR-Zulassung des Coag-Sense® PT/INR Monitoring Systems für die Patientenselbsttestung. In der Kombination entsteht ein breites, praxisnahes Lösungsangebot für das Monitoring sowohl klassischer Warfarin-Therapien als auch moderner DOAC-Behandlungen und festigt die Rolle von CoaguSense als vielseitigen Anbieter im globalen Antikoagulationsdiagnostik-Markt.
„Mit dieser Transaktion bauen wir unser Lifesciences- und Healthcare-Transaktionsgeschäft im Bereich innovativer Diagnostiklösungen weiter aus“, so Robin Eyben, M&A Partner bei Osborne Clarke. „Die Beratung von CoaguSense bei der Übernahme des DOASENSE-DOAC-Testing-Geschäfts zeigt, wie internationale MedTech-Unternehmen ihre Produktportfolios strategisch erweitern, um den klinischen Bedarf an schneller, verlässlicher Gerinnungsdiagnostik im Point-of-Care-Umfeld abzudecken – und welche Rolle durchdachte Transaktions- und Regulierungsstrukturen dabei spielen.“
Umfassende rechtliche Begleitung in einem regulierten MedTech-Umfeld
Osborne Clarke hat CoaguSense umfassend zu den gesellschaftsrechtlichen, vertraglichen, regulatorischen und kartellrechtlichen Aspekten der Transaktion beraten. Die Beratung erstreckte sich unter anderem auf die Strukturierung des Asset Deals, die Verhandlung der Transaktionsdokumentation, IP- und IT-rechtliche Fragestellungen, regulatorische Anforderungen im Medizinprodukte- und Diagnostikbereich sowie kartellrechtliche Themen im Zusammenhang mit der internationalen Ausrichtung des Geschäfts.
Über Osborne Clarke
Osborne Clarke ist eine internationale Wirtschaftskanzlei mit über 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 26 Standorten weltweit, davon über 280 Anwältinnen und Anwälte in Berlin, Hamburg, Köln und München. Mit dem Anspruch „Helping you succeed in tomorrow’s world“, ausgeprägter Branchenkenntnis durch Vernetzung und herausragender Kompetenz in Themen der digitalen Transformation von Geschäftsmodellen, der Dekarbonisierung und rund um Urban Dynamics berät und vertritt Osborne Clarke Unternehmen und Unternehmer in allen praktisch relevanten Fragen des Wirtschaftsrechts.
Osborne Clarke berät Gesellschafter der fija finance GmbH beim Verkauf an Keyrock
Die internationale Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke hat die Gesellschafter der fija finance GmbH, ein Münchner Fintech mit Schwerpunkt auf DeFi‑Vault-Technologie, beim Verkauf sämtlicher Geschäftsanteile an die belgische Krypto-Investmentgesellschaft Keyrock rechtlich begleitet.
Durch die Transaktion baut Keyrock seine Onchain-Präsenz weiter aus und übernimmt die von fija entwickelte Infrastruktur in sein Kerngeschäft im Bereich digitale Asset-Liquidität. Über die finanziellen Rahmenbedingungen der Transaktion haben die Parteien Vertraulichkeit vereinbart.
Fija finance stellt Finanzinstituten eine technische Plattform zur Verfügung, mit der sich Kryptobestände strukturiert anlegen und zinsähnliche Erträge generieren lassen. Grundlage hierfür sind Anlagestrategien aus dem Bereich Decentralized Finance (DeFi). Zentrales Element der Technologie sind smart-contract-basierte Kapitalpools („Vaults“), in die Investoren digitale Vermögenswerte einbringen, die automatisiert nach vorgegebenen Strategien verwaltet werden; die hieraus erzielten Erträge werden anteilig an die Investoren ausgeschüttet.
Mit der Einbindung von fija in die Struktur von Keyrock erhält das Münchner Unternehmen Zugang zu einer breiteren internationalen Kundenbasis sowie zu weiterer regulatorischer Infrastruktur. Keyrock beabsichtigt, die Vault-Technologie von fija international auszurollen und in ein erweitertes Onchain-Produktangebot einzubetten, um skalierbare DeFi-Lösungen für institutionelle Investoren bereitzustellen.
Über Osborne Clarke
Osborne Clarke ist eine internationale Wirtschaftskanzlei mit über 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 26 Standorten weltweit, davon über 280 Anwältinnen und Anwälte in Berlin, Hamburg, Köln und München. Mit dem Anspruch „Helping you succeed in tomorrow’s world“, ausgeprägter Branchenkenntnis durch Vernetzung und herausragender Kompetenz in Themen der digitalen Transformation von Geschäftsmodellen, der Dekarbonisierung und rund um Urban Dynamics berät und vertritt Osborne Clarke Unternehmen und Unternehmer in allen praktisch relevanten Fragen des Wirtschaftsrechts.