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Baker Tilly berät SEVEST beim Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an IBG HydroTech
Die internationale Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Baker Tilly hat die SEVEST Management GmbH („SEVEST“) umfassend beim Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der IBG HydroTech GmbH („IBG“) beraten. Mit der Transaktion gehen die beiden Unternehmen vor dem Hintergrund einer langfristig angelegten Nachfolgelösung eine strategische Partnerschaft ein.
Ein interdisziplinäres Baker Tilly-Team führte für SEVEST die Financial sowie Tax Due Diligence durch und begleitete die Beteiligungsgesellschaft während des gesamten Transaktionsprozesses.
IBG wurde 1996 gegründet und ist auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Komponenten und Systemen für die grabenlose Sanierung und Reinigung von Trinkwasserdruckleitungen und Abwasserrohren spezialisiert. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich das Unternehmen eine starke internationale Marktposition aufgebaut und seine Lösungen und Systeme weltweit etabliert.
SEVEST hat unter der Leitung seines Gründungspartners Philipp Haindl mit Wirkung zum heutigen Tag die Mehrheitsbeteiligung an IBG erworben. Der langjährige Eigentümer und Geschäftsführer Norbert Olbrich bleibt mit einem wesentlichen Anteil am Unternehmen beteiligt und wird seine Tätigkeit als Geschäftsführer auch künftig fortführen. Die bestehende Geschäftsführung wird in ihrer Funktion verbleiben und gemeinsam mit SEVEST die nächste Wachstumsphase des Unternehmens vorantreiben. Die bewährte Geschäftsstrategie von IBG sowie die vertrauensvollen und langfristigen Beziehungen zu Kunden und Geschäftspartnern bleiben dabei bestehen.
Über IBG HydroTech GmbH
Die 1996 gegründete IBG HydroTech GmbH mit Sitz in Alzenau ist auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb ganzheitlicher Systeme für die grabenlose Sanierung und Reinigung von Trinkwasser- und Abwassernetzen spezialisiert. Das Unternehmen verbindet drei Jahrzehnte technischer Expertise mit einem klaren Bekenntnis zu Qualität und langfristigen Kundenpartnerschaften.
Über SEVEST
SEVEST ist eine auf mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Raum spezialisierte Beteiligungsgesellschaft mit dem Branchenschwerpunkt Advanced Industrials. Durch seinen unternehmerisch-familiären Hintergrund, langjährigen Track-Record als Mittelstandsinvestor sowie aktiven operativen Wertsteigerungsansatz unterstützt SEVEST seine Portfoliounternehmen bei der Realisierung ihrer Wachstumspotenziale.
Über Baker Tilly
Baker Tilly bietet mit mehr als 50.400 Mitarbeitern in 147 Ländern ein breites Spektrum individueller und innovativer Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Audit & Advisory, Tax, Legal und Consulting an. Weltweit entwickeln Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Steuerberater und Unternehmensberater gemeinsam Lösungen, die exakt auf jeden einzelnen Mandanten ausgerichtet sind, und setzen diese mit höchsten Ansprüchen an Effizienz und Qualität um. Auf Basis einer unternehmerischen Beratungsphilosophie stellen die mandatsverantwortlichen Partner interdisziplinäre Teams aus Spezialisten zusammen, die den jeweiligen Projektanforderungen auf internationaler wie auf nationaler Ebene genau entsprechen. In Deutschland gehört Baker Tilly mit 1.740 Mitarbeitern an zehn Standorten zu den größten partnerschaftlich geführten Beratungsgesellschaften. Die Baker Tilly Competence Center und Industry-Teams bündeln Know-how und Erfahrungen aus unterschiedlichen Disziplinen und Branchen in berufsgruppenübergreifenden Teams und fokussieren sich dabei auf die speziellen Anforderungen von Mandanten und deren Märkte.
www.bakertilly.de
NRW.BANK beteiligt sich erstmals an Defence-Tech-Start-up
Förderbank investiert in Drohnenabwehrsystem von Skylance
Die NRW.BANK beteiligt sich erstmals an einem Defence-Start-up und investiert im Rahmen einer Finanzierungsrunde 500.000 Euro in Skylance aus Hürth bei Köln. Dazu wandelt die Förderbank ein Wandeldarlehen in eine Beteiligung um und stellt zusätzliches Kapital bereit. Insgesamt sammelte das Start-up in der Finanzierungsrunde mehr als eine Million Euro von Investoren ein. Skylance entwickelt mit dem „DroneHammer“ ein Drohnenabwehrsystem, das aktuell gemeinsam mit der Bundeswehr erprobt und weiterentwickelt wird.
„Start-ups können mit neuen Technologien einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Resilienz unseres Landes leisten“, sagt Gabriela Pantring, Vorsitzende des Vorstands der NRW.BANK. „Damit aus solchen Ideen marktfähige Lösungen werden, brauchen junge Unternehmen ausreichend Kapital. Mit unserer Beteiligung an Skylance schaffen wir dafür die nötige finanzielle Grundlage.“
Drohnenabwehr gewinnt an Bedeutung
Die Bedrohung durch Drohnen ist in Deutschland deutlich gewachsen. Das Bundeskriminalamt erfasste 2025 mehr als 1.000 verdächtige Drohnenflüge. Wie konkret das Risiko ist, zeigte sich erst jüngst am Flughafen Leipzig/Halle, wo eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt wurde. Entsprechend wächst der Bedarf an Technologien, die Drohnen schnell und kosteneffizient abwehren können.
Kosteneffiziente Technologie zur Drohnenabwehr
An einer solchen Lösung arbeitet Skylance. Das Start-up, das 2025 von Philipp Bohne, Dr. Tobias de Taillez und Dr. Olaf Wollersheim gegründet wurde, entwickelt Technologien zur Drohnenabwehr. Kernprodukt ist der „Dronehammer“, ein lasergesteuerter Lenkflugkörper, der kleinere Drohnen zerstören kann.
Der rund 700 Gramm schwere Flugkörper erreicht eine Geschwindigkeit von mehr als 600 Kilometern pro Stunde. Bei der Zielerfassung und -verfolgung setzt Skylance auf eine Kombination aus Laserenergie, Softwarealgorithmen und Bildverarbeitung. Der Stückpreis für den Dronehammer liegt bei weniger als 3.000 Euro und damit nach Angaben des Unternehmens deutlich unter dem Preis herkömmlicher Systeme. Damit soll auch die Abwehr günstiger Drohnen kosteneffizienter als bislang möglich sein.
Kapital für die weitere Entwicklung
Die NRW.BANK hat Skylance mit einem Wandeldarlehen über 200.000 Euro unterstützt, das nun in eine Beteiligung an dem Unternehmen gewandelt wird. Darüber hinaus investiert sie im Zuge der Finanzierungsrunde 300.000 Euro zusätzliches Kapital. Neben der NRW.BANK beteiligt sich ein Konsortium aus erfahrenen Unternehmern und Investoren aus dem Investment Advisory Club Düsseldorf „IACD e.V.“.
Skylance erprobt und entwickelt die Technologie aktuell gemeinsam mit der Bundeswehr weiter. Das neue Kapital soll vor allem dazu dienen, diese Entwicklung zu beschleunigen und die nächsten Schritte in Richtung Industrialisierung und Serienfertigung vorzubereiten.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nrwbank.de/start-up
Nachhaltige Zukunftslösung für den traditionsreichen Kunststoffspritzguss-Spezialisten KLT Hummel
Baker Tilly gestaltete eine umfassende Fortführungslösung für die KLT Hummel Plastic GmbH (KLT) im Rahmen eines strukturierten Investorenprozesses. Der Erwerb erfolgte im Rahmen eines Asset Deals durch die Krallmann Kunststoff Solutions GmbH, Hiddenhausen, ein Tochterunternehmen der Precision Plastic Solutions GmbH (PPS), Darmstadt. Alle circa 100 Mitarbeitenden am Unternehmensstandort in Schweinfurt wurden vom Erwerber übernommen.
KLT ist ein mittelständischer Hersteller komplexer Kunststoff-Spritzgussteile, insbesondere von Gleit- und Lagerkomponenten, mit dem eigens entwickelten und markenrechtlich geschützten Werkstoff Slidertan® für Gleitelemente. Das Unternehmen bedient namhafte Kunden in den Branchen Automotive, Industrie, Medizintechnik und Weiße Ware.
Aufgrund der Fusion mit einer Schwestergesellschaft und unerwartet auftretender Kosten musste KLT am 23. Februar 2026 Insolvenz anmelden. RA Robert Wartenberg, CURATOR AG, wurde zum Insolvenzverwalter bestellt. Die Eröffnung des Verfahrens erfolgte am 1. Mai 2026.
In enger Abstimmung mit dem Verwalter führte Baker Tilly interdisziplinär den gesamten M&A-Prozess auf Verkäuferseite, d. h. die Gestaltung des Prozesses, sowie die juristische Begleitung. So konnte die komplexe Transaktion zum 1. September 2026 erfolgreich zum Abschluss gebracht werden.
Die PPS-Gruppe ist eine auf Kunststoffspritzguss mit Werkzeugbau spezialisierte Gruppe mit 4 deutschen Unternehmen. KLT firmiert künftig unter dem Namen Krallmann Kunststoff Solutions GmbH und wird im Markt für präzise technische Kunststoffkomponenten mit neuer Stärke auftreten.
„Wir freuen uns, dass wir mit der PPS-Gruppe einen strategischen Partner für KLT Hummel gefunden haben, der das Unternehmen mit seinem herausragenden Know-how im Kunststoffspritzguss vollumfänglich am Standort Schweinfurt weiterführen wird.“ betont Dr. Andreas Fröhlich als verantwortlicher Baker Tilly-Partner. Der projektsteuernde Baker Tilly Kollege, Silvan Drasch, ergänzt: „Dabei war die hervorragende Zusammenarbeit mit Insolvenzverwalter Robert Wartenberg Voraussetzung für die erfolgreiche Transaktion.“
Das Corporate-Finance-Team von Baker Tilly steuert internationale Investorenprozesse sowohl auf der Buy-Side als auch auf der Sell-Side. Als exklusiver M&A-Berater auf Verkäuferseite und führender Distressed M&A-Advisor kann das Team auf über 200 erfolgreich umgesetzte Transaktionen in Sondersituationen verweisen.
Über Baker Tilly
Baker Tilly bietet mit mehr als 50.400 Mitarbeitenden in 147 Ländern ein breites Spektrum individueller und innovativer Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Audit & Advisory, Tax, Legal und Consulting an. Weltweit entwickeln Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Steuerberater und Unternehmensberater gemeinsam Lösungen, die exakt auf jeden einzelnen Mandanten ausgerichtet sind, und setzen diese mit höchsten Ansprüchen an Effizienz und Qualität um. Auf Basis einer unternehmerischen Beratungsphilosophie stellen die mandatsverantwortlichen Partner interdisziplinäre Teams aus Spezialisten zusammen, die den jeweiligen Projektanforderungen auf internationaler wie auf nationaler Ebene genau entsprechen. In Deutschland gehört Baker Tilly mit 1.740 Mitarbeitenden an zehn Standorten zu den größten partnerschaftlich geführten Beratungsgesellschaften. Die Baker Tilly Competence Center und Industry-Teams bündeln Know-how und Erfahrungen aus unterschiedlichen Disziplinen und Branchen in berufsgruppenübergreifenden Teams und fokussieren sich dabei auf die speziellen Anforderungen von Mandanten und deren Märkte.
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