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Baker Tilly berät AndCompany bei Beitritt von actum
Die internationale Beratungsgesellschaft Baker Tilly hat AndCompany umfassend bei der Aufnahme der actum consulting products GmbH in die Unternehmensgruppe begleitet. Ein interdisziplinäres Team unterstützte die Transaktion ganzheitlich in den Bereichen Financial Due Diligence sowie Tax Due Diligence.
Mit dem Beitritt von actum erweitert die AndCompany-Gruppe ihr Leistungsportfolio im Kerngeschäftsfeld Healthcare sowie im Bereich SAP-basierter Integrations- und Portallösungen. actum ist seit vielen Jahren als spezialisierter Lösungsanbieter an der Schnittstelle von SAP, Third-Party-Systemen und modernen Self-Service-Anwendungen etabliert.
Durch den Anschluss an AndCompany erhält actum Zugang zu zusätzlichen Ressourcen, erweitertem Technologie- und Integrations-Know-how sowie einem breiteren End-to-End-Portfolio der Gruppe. Gleichzeitig bleibt actum im Sinne des „House of Boutiques“-Ansatzes unternehmerisch eigenständig und führt seine gewachsene Kultur und Kundenbeziehungen fort.
Über AndCompany
AndCompany vereint als IT-Unternehmensgruppe führende IT-Boutiquen und moderne Digitalisierungskompetenzen unter einem Dach. Die Gruppe bietet ein komplementäres Leistungsportfolio mit modernen Digitalisierungskompetenzen, branchenspezifischen End-to-End-Lösungen und tiefem Prozessverständnis.
Über actum consulting products GmbH
Die actum consulting products GmbH ist ein auf SAP-Integration spezialisiertes IT-Unternehmen mit Portallösungen und digitale Self-Service-Anwendungen. Auf Basis der eigenen ZENOS® Plattform erweitert actum bestehende Backend-Systeme, mit dem Ziel, durchgängige End-to-End-Lösungen zu realisieren, die sich nahtlos in bestehende Systemlandschaften einfügen.
Über Baker Tilly
Baker Tilly bietet mit mehr als 50.400 Mitarbeitern in 147 Ländern ein breites Spektrum individueller und innovativer Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Audit & Advisory, Tax, Legal und Consulting an. Weltweit entwickeln Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Steuerberater und Unternehmensberater gemeinsam Lösungen, die exakt auf jeden einzelnen Mandanten ausgerichtet sind, und setzen diese mit höchsten Ansprüchen an Effizienz und Qualität um. Auf Basis einer unternehmerischen Beratungsphilosophie stellen die mandatsverantwortlichen Partner interdisziplinäre Teams aus Spezialisten zusammen, die den jeweiligen Projektanforderungen auf internationaler wie auf nationaler Ebene genau entsprechen. In Deutschland gehört Baker Tilly mit 1.680 Mitarbeitern an zehn Standorten zu den größten partnerschaftlich geführten Beratungsgesellschaften. Die Baker Tilly Competence Center und Industry-Teams bündeln Know-how und Erfahrungen aus unterschiedlichen Disziplinen und Branchen in berufsgruppenübergreifenden Teams und fokussieren sich dabei auf die speziellen Anforderungen von Mandanten und deren Märkte.
NRW.BANK beteiligt sich an Agrar-KI-Start-up Pheno-Inspect
Finanzierung unterstützt KI-Software für mehr Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft
Die NRW.BANK beteiligt sich im Rahmen einer Finanzierungsrunde an dem Start-up Pheno-Inspect. Dafür hat sie Wandeldarlehen in Höhe von 500.000 Euro in eine Beteiligung umgewandelt. Das Start-up aus Mülheim an der Ruhr entwickelt eine KI-gestützte Software, die Drohnenbilder von Ackerflächen automatisiert analysiert und Landwirte beim effizienten und nachhaltigen Pflanzenbau unterstützt.
„Pheno-Inspect zeigt, wie die Landwirtschaft der Zukunft aussehen kann: datenbasiert, ressourcenschonend und effizient“, sagt Johanna Antonie Tjaden-Schulte, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Mit unserer Beteiligung unterstützen wir ein innovatives Start-up aus Nordrhein-Westfalen, das den Wandel hin zu einer klimafreundlichen Agrarwirtschaft aktiv mitgestaltet und so zur nachhaltigen Entwicklung unseres Landes beiträgt.“
Künstliche Intelligenz für eine zukunftsfähige Landwirtschaft
Die Software von Pheno-Inspect liefert Landwirten präzise Informationen zum Zustand ihrer Felder. Dafür reicht der Einsatz einer handelsüblichen Drohne. Die KI-Software zählt Pflanzen, erkennt Unkraut und Krankheiten. So lassen sich Dünger und Pflanzenschutz gezielter einsetzen. Das spart Kosten und schont die Umwelt.
Pheno-Inspect wurde 2020 als Ausgründung der Universität Bonn gegründet. Mit Hilfe von zwei Wandeldarlehen der NRW.BANK konnte das Start-up die Entwicklung seiner Technologie von der Forschung bis hin zur Marktreife maßgeblich vorantreiben.
So nutzte das Unternehmen eine flexible Finanzierungsmöglichkeit, ohne in der frühen Phase Anteile abzugeben.
Weitere Investoren unterstützen Seed-Finanzierungsrunde
Im Rahmen der aktuellen Seed-Finanzierungsrunde konnte Pheno-Inspect nun weiteres Kapital einwerben. Damit plant das Start-up, sein Team auszubauen und seine KI-Technologie weiterzuentwickeln. Neben der NRW.BANK beteiligen sich mehrere private Investoren über das Business Angel Netzwerk Companisto sowie das Landtechnikunternehmen CLAAS als strategischer Partner.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nrwbank.de/start-up
NRW.BANK unterstützt CO₂-negative Baustofftechnologie aus Düsseldorf
500.000 Euro für Climate-Tech-Start-up Co-reactive
Die NRW.BANK beteiligt sich mit 500.000 Euro an der Seed-Finanzierungsrunde des Climate-Tech-Start-ups Co-reactive. Das Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf entwickelt Zementersatzstoffe und reduziert so die CO₂-Emissionen in der Bauindustrie. Insgesamt konnte sich das Start-up 6,5 Millionen Euro von Investoren sichern.
„Technologische Innovationen wie hier in der Baubranche sind ein zentraler Hebel, um NRW zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas zu machen. Co-reactive zeigt, wie aus der Spitzenforschung marktfähige Lösungen zur Dekarbonisierung entstehen können“, sagt Johanna Antonie Tjaden-Schulte, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Mit unserer Beteiligung unterstützen wir gezielt diese Mission und gestalten die Zukunft einer nachhaltigen Wirtschaft aktiv mit.“
Weniger CO₂ im Baustoff, mehr Klimaschutz am Bau
Co-reactive wurde 2024 als Spin-off der RWTH Aachen gegründet und über das EXIST Programm des BMWE gefördert. Das Start-up hat ein Verfahren entwickelt, mit dem CO₂ dauerhaft in neuen Baustoffen gespeichert werden kann.
Dadurch entstehen neuartige CO₂-negative Baustoffe, die mehr Kohlenstoffdioxid binden als bei ihrer Produktion entstehen. Das reduziert den CO₂-Fußabdruck von Zement deutlich.
Durch den Baustoff von Co-reactive können konventionelle Zusatzstoffe wie Gesteinsmehl genauso ersetzt werden wie Zementersatzstoffe, zu denen Flugasche und Hüttensand zählen. Diese Stoffe werden aufgrund des Kohleausstiegs und der Transformation der Stahlindustrie zunehmend knapp.
Demonstrationsanlage in Planung
„Die Finanzierung hilft uns, den nächsten Skalierungsschritt von der Labor- zur Demonstrationsanlage zu gehen“, sagt Dr.-Ing. Andreas Bremen, Mitgründer und CEO von Co-reactive. „Dass die NRW.BANK an Bord ist, unterstreicht die Relevanz unseres Ansatzes für die nachhaltige Transformation der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen.“
Geplant ist der Bau einer kontinuierlich betriebenen Demonstrationsanlage, die jährlich 1.000 Tonnen des CO₂-negativen Baustoffs produzieren soll. Parallel arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit Industriepartnern an der Entwicklung von Pilotanlagen im Zehntausend-Tonnen-Maßstab.
Neben der NRW.BANK sind der High-Tech Gründerfonds (HTGF) als Lead Investor sowie HBG Ventures, AFI – Alliance for Positive Impact, Evercurious VC und ein Netzwerk aus Climate-Tech Business Angels an der Finanzierungsrunde beteiligt. Darüber hinaus erhält das Start-up Fördermittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im siebenstelligen Bereich.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nrwbank.de/start-up