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Kurze Deals und Branchen-News der Mitglieder des Private Equity Forums NRW und in Kooperation mit dem Venture Capital Magazin
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Crowe BPG berät NORD Holding Small Cap im Rahmen der Mehrheitsbeteiligung an der MedXpert GmbH
Crowe BPG hat den NORD Holding Small Cap Fonds („NSC“) beim Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der MedXpert GmbH (MedXpert) mit Sitz in Eschbach (Baden-Württemberg), im Rahmen der Unternehmensnachfolge beraten. Die NORD Holding zählt mit ihrer über 50-jährigen Geschichte und einem verwalteten Vermögen von € 4,0 Mrd. zu den führenden Private Equity Gesellschaften in Deutschland. NSC investiert in etablierte mittelständische Unternehmen, die eine relevante Marktstellung haben oder durch die Unterstützung von NORD Holding Small Cap erreichen können.
MedXpert ist ein Anbieter von Implantaten und Instrumenten für den knöchernen Thorax und verfügt über ein breites Produktportfolio für die funktionelle, dynamische und stabile Fixierung des knöchernen Thorax wie Rippen oder des Sternums. Die Implantate finden Anwendung bei Rippen- und Sternum-Traumata, bei der Korrektur von Thoraxdeformitäten sowie bei großflächigen Rekonstruktionen. MedXpert fokussiert sich dabei auf seine patentierte und innovative Klammertechnologie. Die Klammermethode als Alleinstellungsmerkmal ermöglicht eine einfache und stabile Anwendung, erleichtert dem Chirurgen die Implantation und trägt zu einem verbesserten Patientenwohlsein bei. MedXpert ist weltweit als „The Chest Wall Company“ bekannt und dabei einer der wenigen spezialisierten Anbieter in diesem Segment.
MedXpert vertreibt seine Produkte in über 40 Ländern weltweit. Durch den klaren Fokus auf Innovation und Produktentwicklung sowie die enge Zusammenarbeit mit Ärzten und Forschungseinrichtungen setzt MedXpert regelmäßig neue Standards.
Auf Basis der stetig steigenden Relevanz und Nachfrage nach operativen Rippen-stabilisierungen soll gemeinsam mit NORD Holding der bisherige erfolgreiche Wachstumskurs fortgesetzt werden.
Crowe unterstützt Hannover Finanz bei der Beteiligung am Cybersecurity-Spezialist 8com
Crowe hat die Hannover Finanz (HF Equity), einen Eigenkapitalpartner für mittelständische Familienunternehmen im DACH-Raum, bei der Beteiligung an der 8com GmbH & Co. KG unterstützt, einem schnell wachsenden Managed Security Services Provider für den Schutz von IT-Infrastrukturen mittelständischer Unternehmen.
Die 8com GmbH & Co. KG („8com“), mit Sitz in Neustadt an der Weinstraße, wurde 2004 gegründet und hat sich auf Dienstleistungen zur Überwachung, Erkennung und Abwehr von Bedrohungen sowie die Wiederherstellung von IT-Systemen nach Cyberattacken spezialisiert. Das zentrale Produkt und Wachstumsmotor des Unternehmens ist das Security Operations Center (SOC), mit dem 8com aus Deutschland heraus weltweit und rund um die Uhr die Systeme seiner Kunden überwacht und schnell sowie qualifiziert auf Bedrohungen reagieren kann. Zu den mehr als 230 Kunden in der DACH-Region zählen mittelständische Unternehmen, kleinere Konzerne und Behörden. Seit seiner Gründung hat sich das Unternehmen als führender, vom BSI zertifizierter SOC-Anbieter im stark wachsenden Cybersicherheitsmarkt etabliert und erzielt jährliche Umsätze im zweistelligen Millionenbereich.
Die beiden Gründer und Geschäftsführer, Sandra und Götz Schartner, bleiben wesentlich am Unternehmen beteiligt und werden das Wachstum des Unternehmens aktiv aus der Geschäftsführung heraus vorantreiben. Mit dieser Transaktion im Bereich Software/IT-Services setzt die Weiterentwicklung des HF-Portfolios ihren erfolgreichen Weg fort.
Mayer Brown sagt Karriereknick durch Elternzeit den Kampf an
Die internationale Wirtschaftskanzlei Mayer Brown will die Anwaltskarrieren junger Eltern fördern. Auf die Initiative von Anwältinnen und Anwälten hat die Kanzlei das Programm „Capitalizing Gender Equality“ aufgelegt. Ein Ziel des Programms ist, während der Elternzeit den Kontakt junger Mütter und Väter zu Mandanten und zur Kanzlei aufrecht zu erhalten. Damit will Mayer Brown erarbeitete Grundlagen für eine erfolgreiche Karriere als Anwältin oder Anwalt während der Elternzeit erhalten und weiter fördern.
Im Rahmen eines individuellen „Career Assistance Plan“ (CAP) erarbeitet Mayer Brown mit Anwältinnen und Anwälten in Elternzeit auf freiwilliger Basis einen konkreten Plan, um sicherzustellen, dass die Elternzeit die weiteren Karriereambitionen nicht verzögert oder anderweitig beeinträchtigt.
Karriereambitionen und Lebensumstände sind höchst individuell. Es bleibt deshalb der Anwältin oder dem Anwalt in Elternzeit überlassen, ob und in welchem Umfang sie oder er während der Elternzeit in Teilzeit zurückkehren will. Welche konkreten Maßnahmen der „Career Assistance Plan“ (CAP) umfassen soll wird in jedem Einzelfall bilateral besprochen und festgelegt. Der Grundgedanke besteht darin, einen individuellen Plan zu vereinbaren, der für die Elternzeitler funktioniert und der geeignet ist, den Kontakt zu den Mandanten und der Kanzlei aufrechtzuerhalten. Denn dies sind wichtige Grundlagen für die weitere Karriere.
Die Förderung von Teilzeitmodellen in Elternzeit lässt sich die Kanzlei auch etwas kosten. Teil des Programms ist, dass Mayer Brown das Teilzeitgehalt für Elternzeitler um 10 Prozent im Rahmen eines „Career Assistance Plan“ (CAP) erhöht.
Dazu Dr. Guido Zeppenfeld, Managing Partner der deutschen Büros von Mayer Brown: „Ein Schwerpunkt unseres Programms ist die Abschwächung der wahrgenommenen negativen Auswirkungen der Elternzeit auf die Karriere. Die Vereinbarung eines Career Assistance Plan ist freiwillig und als Angebot an unsere Juristinnen und Juristen in Elternzeit gedacht. Die wichtigste Grundlage für eine erfolgreiche Rückkehr in die Kanzlei als junger Elternteil sind die individuellen Präferenzen der jungen Mütter oder Väter in Elternzeit. Wir haben schon seit langem Teilzeitmodelle gefördert. Die nun von uns umgesetzten zusätzlichen Maßnahmen werden dazu beitragen, das Potenzial unserer vielfältigen Gruppe von Anwältinnen und Anwälten noch besser zu nutzen. Wir wollen damit individuelle Karriereambitionen geschlechterunabhängig noch weiter fördern.“
Das Programm wird flankiert durch weitere Maßnahmen. Beispielsweise kann, wer länger als sechs Monate ganz in Elternzeit bleibt, ein so genanntes „Return-to-Work Coaching“ nutzen. Es bietet Unterstützung bei der Gestaltung des Arbeitsalltags mit Baby oder Kleinkind. Besuche während der Elternzeit sind gern gesehen, die Kleinsten sind jederzeit willkommen: In Frankfurt stehen ein Spielzimmer mit daneben liegendem Eltern-Büro sowie ein Ruheraum mit Stillmöglichkeiten und Wickeltisch zur Verfügung.