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Osborne Clarke berät firstminute capital bei Series A-Finanzierungsrunde des HealthTech Vantis über EUR 10 Millionen
Die internationale Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke hat firstminute capital bei ihrem Investment in das Münchner HealthTech Vantis beraten, das im Rahmen seiner Series-A-Finanzierungsrunde insgesamt EUR 10 Millionen einsammelte.
Vantis, 2019 von Till Jansen, Dr. Maximilian Rödel und Dr. Kevin Wiesner gegründet, bietet eine hybride Versorgung für chronisch erkrankte Patienten durch die Kombination digitaler Lösungen wie Telemedizin, datengetriebenem Remote-Monitoring und Unterstützung durch künstliche Intelligenz (KI) mit regelmäßigen Arztbesuchen. Dafür betreibt Vantis ein Netzwerk allgemeinmedizinischer Praxen für die hausärztliche Versorgung vor Ort und hat zwei Ansätze zur digitalen Therapie entwickelt – die Vantis KHK und Herzinfarkt App, die bereits als zertifizierte Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) im Einsatz ist, sowie die Vantis Bluthochdruck App.
Nun hat das Münchner HealthTech-Unternehmen seine Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von EUR 10 Millionen abgeschlossen. Neben firstminute capital und einem weiteren Bestandsinvestor b2venture waren Bayern Kapital mit ihrem Wachstumsfonds Bayern 2, Angelini Ventures und Twip Impact Ventures beteiligt. Das frische Kapital soll in den weiteren Ausbau des Teams, die Weiterentwicklung des datengetriebenen, proaktiven Managements chronisch kranker Patienten sowie in den Ausbau des Netzwerks hausärztlicher Praxen fließen.
„Für die digitale Transformation des Gesundheitssystems sind erhebliche Investitionen notwendig, damit am Ende alle profitieren – Ärzte, Patienten und Kostenträger“, sagt Vantis-CEO Jansen
„Mit einer starken Vision für datengesteuerte, proaktive Gesundheitsversorgung macht Vantis die Primärversorgung effizienter, zugänglicher und patientenzentrierter, insbesondere für diejenigen, die mit chronischen Erkrankungen leben”, so firstminute capital.
PPR berät Hannover Finanz
PPR & PARTNER hat unter der Federführung der Partner Benjamin Bein und Dr. Andreas Remuta die Hannover Finanz beim Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der 8com Cyber Security beraten.
Die Beratung umfasste die Durchführung der rechtlichen Due Diligence Prüfung sowie die Erstellung eines rechtlichen Due Diligence Berichts.
Osborne Clarke berät Snipes bei der Übernahme von Courir-Stores in Frankreich und Portugal
Die internationale Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke hat Snipes, den führenden Sneaker-Retailer, bei der Übernahme von 21 Filialen der französischen Sneaker-Kette Courir beraten. Die Akquisition umfasst 15 Standorte in Frankreich und sechs in Portugal.
Snipes SE, ein Handelsunternehmen für Streetwear und Sneaker namhafter Marken mit rund 800 Filialen und einem Onlineshop mit Hauptsitz in Köln wurde im April 1998 in Essen gegründet, expandierte ab 2007 in Europa und ist seit 2019 in den Vereinigten Staaten vertreten. Seit 2011 gehört Snipes zur Deichmann-Gruppe.
Nun hat das Unternehmen insgesamt 21 Standorte des führenden französischen Sneaker-Retailers Courir akquiriert. Die Übernahme wurde nach Prüfung durch die französische Wettbewerbsbehörde und die Europäische Kommission freigegeben. Mit den zusätzlichen Standorten erweitert Snipes die Anzahl seiner Stores in Frankreich auf 51. In Portugal wächst die Zahl der Snipes-Stores durch die Akquise von sechs auf 12.
Snipes-CEO Dennis Schröder kommentierte: „Mit der Integration der neuen Stores setzen wir unsere globale Wachstumsstrategie weiter fort. Frankreich ist einer der wichtigsten Märkte in Europa für uns. Mit der Übernahme der Courir-Stores dort und in Portugal erweitern wir unsere Präsenz und stärken unsere Verbindung zu lokalen Communities.“
Die Groupe Courir war erst im Oktober von der börsennotierten JD Sports Fashion übernommen worden. Bei diesem Deal hatte die Europäische Kommission zur Bedingung gemacht, dass Courir die 21 – jetzt von Snipes übernommenen – Filialen verkauft.
Bei der Übernahme hat ein Osborne Clarke Team unter der Führung des Leiters der deutschen Kartellrechtspraxisgruppe Dr. Sebastian Hack das Remedy Paket für Snipes verhandelt und das Kommissionsverfahren begleitet. Zudem hat es auch die internationale Steuerung übernommen und zusammen mit Mitarbeitern von Osborne Clarke Frankreich eine schnelle Freigabe bei der französischen Kartellbehörde sichergestellt.