PEF Branchen Ticker
Kurze Deals und Branchen-News der Mitglieder des Private Equity Forums NRW und in Kooperation mit dem Venture Capital Magazin
Kurze Deals und Branchen-News der Mitglieder des Private Equity Forums NRW und in Kooperation mit dem Venture Capital Magazin
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
NRW.BANK unterstützt CO₂-negative Baustofftechnologie aus Düsseldorf
500.000 Euro für Climate-Tech-Start-up Co-reactive
Die NRW.BANK beteiligt sich mit 500.000 Euro an der Seed-Finanzierungsrunde des Climate-Tech-Start-ups Co-reactive. Das Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf entwickelt Zementersatzstoffe und reduziert so die CO₂-Emissionen in der Bauindustrie. Insgesamt konnte sich das Start-up 6,5 Millionen Euro von Investoren sichern.
„Technologische Innovationen wie hier in der Baubranche sind ein zentraler Hebel, um NRW zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas zu machen. Co-reactive zeigt, wie aus der Spitzenforschung marktfähige Lösungen zur Dekarbonisierung entstehen können“, sagt Johanna Antonie Tjaden-Schulte, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Mit unserer Beteiligung unterstützen wir gezielt diese Mission und gestalten die Zukunft einer nachhaltigen Wirtschaft aktiv mit.“
Weniger CO₂ im Baustoff, mehr Klimaschutz am Bau
Co-reactive wurde 2024 als Spin-off der RWTH Aachen gegründet und über das EXIST Programm des BMWE gefördert. Das Start-up hat ein Verfahren entwickelt, mit dem CO₂ dauerhaft in neuen Baustoffen gespeichert werden kann.
Dadurch entstehen neuartige CO₂-negative Baustoffe, die mehr Kohlenstoffdioxid binden als bei ihrer Produktion entstehen. Das reduziert den CO₂-Fußabdruck von Zement deutlich.
Durch den Baustoff von Co-reactive können konventionelle Zusatzstoffe wie Gesteinsmehl genauso ersetzt werden wie Zementersatzstoffe, zu denen Flugasche und Hüttensand zählen. Diese Stoffe werden aufgrund des Kohleausstiegs und der Transformation der Stahlindustrie zunehmend knapp.
Demonstrationsanlage in Planung
„Die Finanzierung hilft uns, den nächsten Skalierungsschritt von der Labor- zur Demonstrationsanlage zu gehen“, sagt Dr.-Ing. Andreas Bremen, Mitgründer und CEO von Co-reactive. „Dass die NRW.BANK an Bord ist, unterstreicht die Relevanz unseres Ansatzes für die nachhaltige Transformation der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen.“
Geplant ist der Bau einer kontinuierlich betriebenen Demonstrationsanlage, die jährlich 1.000 Tonnen des CO₂-negativen Baustoffs produzieren soll. Parallel arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit Industriepartnern an der Entwicklung von Pilotanlagen im Zehntausend-Tonnen-Maßstab.
Neben der NRW.BANK sind der High-Tech Gründerfonds (HTGF) als Lead Investor sowie HBG Ventures, AFI – Alliance for Positive Impact, Evercurious VC und ein Netzwerk aus Climate-Tech Business Angels an der Finanzierungsrunde beteiligt. Darüber hinaus erhält das Start-up Fördermittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im siebenstelligen Bereich.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nrwbank.de/start-up
Baker Tilly berät Klinikum Chemnitz federführend bei strategischem Verbund mit DIAKOMED-Krankenhaus in Hartmannsdorf
Die internationale Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Baker Tilly hat das Klinikum Chemnitz gGmbH bei der Entwicklung einer tragfähigen Verbundstruktur mit dem DIAKOMED – Diakoniekrankenhaus Chemnitzer Land gGmbH in Hartmannsdorf umfassend unterstützt. Unter der Leitung des federführenden Partners Ronny Walter umfasste die Beratung sowohl die frühe strategische Konzeption als auch die gesamte rechtliche Umsetzung.
Der nun notariell besiegelte Verbund stellt einen wesentlichen Meilenstein zur Sicherung einer zukunftsfähigen medizinischen Versorgung in Südwestsachsen dar.
Frühzeitige strategische Begleitung bei der Entwicklung einer tragfähigen Verbundstruktur
Bereits in einer frühen Phase des Projekts unterstützte Baker Tilly das Klinikum Chemnitz bei der Entwicklung einer tragfähigen Verbundstruktur. Ziel war es, den steigenden regulatorischen Anforderungen der Krankenhausreform sowie dem zunehmenden wirtschaftlichen Druck im Gesundheitssektor durch gezielte Spezialisierung, effiziente Strukturen und die Nutzung von Synergieeffekten wirksam zu begegnen.
Im Rahmen der strategischen Partnerschaft bündeln das Klinikum Chemnitz, ein Krankenhaus der Maximalversorgung, und das Diakoniekrankenhaus Hartmannsdorf ihre medizinischen und organisatorischen Kapazitäten.
„Bereits in der Konzeptionsphase stand für uns im Fokus, eine Verbundstruktur zu entwickeln, die sowohl rechtlich belastbar als auch wirtschaftlich und strategisch zukunftsfähig ist“, sagt Ronny Walter. „Die nun erreichte vertragliche Umsetzung ist das Ergebnis eines eng verzahnten strategischen und rechtlichen Beratungsprozesses an der Schnittstelle von kommunaler und konfessioneller Trägerschaft.“
Ganzheitlicher Prozess
Baker Tilly verantwortete die rechtliche und strategische Strukturierung des Verbundes und begleitete den gesamten Prozess von der initialen Konzeption über die Vertragsverhandlungen bis hin zur notariellen Umsetzung. Die Beratung umfasste dabei insbesondere gesellschaftsrechtliche, arbeitsrechtliche und kartellrechtliche sowie regulatorische Fragestellungen.
Über das Klinikum Chemnitz gGmbH
Das Klinikum Chemnitz ist mit rund 7.500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von ca. 660 Mio. Euro das größte kommunale Krankenhaus Sachsens und ein wichtiger Pfeiler der medizinischen Maximalversorgung in der Region.
Über Baker Tilly
Baker Tilly bietet mit mehr als 50.400 Mitarbeitern in 147 Ländern ein breites Spektrum individueller und innovativer Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Audit & Advisory, Tax, Legal und Consulting an. Weltweit entwickeln Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Steuerberater und Unternehmensberater gemeinsam Lösungen, die exakt auf jeden einzelnen Mandanten ausgerichtet sind, und setzen diese mit höchsten Ansprüchen an Effizienz und Qualität um. Auf Basis einer unternehmerischen Beratungsphilosophie stellen die mandatsverantwortlichen Partner interdisziplinäre Teams aus Spezialisten zusammen, die den jeweiligen Projektanforderungen auf internationaler wie auf nationaler Ebene genau entsprechen. In Deutschland gehört Baker Tilly mit 1.680 Mitarbeitern an zehn Standorten zu den größten partnerschaftlich geführten Beratungsgesellschaften. Die Baker Tilly Competence Center und Industry-Teams bündeln Know-how und Erfahrungen aus unterschiedlichen Disziplinen und Branchen in berufsgruppenübergreifenden Teams und fokussieren sich dabei auf die speziellen Anforderungen von Mandanten und deren Märkte.
Rautenberg & Company berät TestSolutions bei der Akquisition der ASQA Software Quality Assurance GmbH
Das Team von Rautenberg & Company hat TestSolutions bei der Akquisition des Geschäftsbetriebs der ASQA Software Quality Assurance GmbH („ASQA“) aus Berlin beraten. Das Closing der Transaktion hat im Dezember 2025 stattgefunden.
TestSolutions ist ein führendes deutsches Unternehmen im Bereich der Qualitätssicherung für Software-Anwendungen und -Entwicklung. Seit der Gründung 2007 stellt TestSolutions für „Blue Chip“-Kunden in diversen Branchen, u.a. Luftfahrt, Finanzindustrie und Automotive, hochwertige und ganzheitliche Software-Testdienstleistungen bereit. Diese umfassen das vollständige Testmanagement, Testautomatisierung, Last- und Performance-Testing, manuelle Tests, Testanalyse, Test Factory Services sowie Offshore-Testservices in Indien und Ruanda. Über eine eigene Akademie werden zudem branchenspezifische Trainings und akkreditierte Lehrgänge auch für Dritte angeboten.
ASQA ist ein ausgewiesener Spezialist für Software-Testservices wie Mobile Testing, Testautomatisierung und Testmanagement im iGaming-Bereich. Darüber hinaus werden auch Kunden in anderen Branchen betreut. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf branchenspezifischen Herausforderungen wie z.B. gesetzlichen Barrierefreiheitsvorgaben, Cybersecurity-Anforderungen und regulatorischen Standards.
TestSolutions gewinnt durch das erfahrene Team der ASQA um ihren Gründer Enrico Ausborn besonders in der iGaming-Branche an Kompetenz hinzu.
Das Team hat TestSolutions während des gesamten Prozesses bei strategischen und M&A-spezifischen Fragestellungen beraten.