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Grant Thornton berät Erzbistum Köln beim Verkauf seiner Mehrheitsanteile am Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf
Das Erzbistum Köln veräußert seine Mehrheitsanteile am Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf (VKKD) an die katholische St. Franziskus-Stiftung Münster. Mit der Übernahme durch die erfahrene und finanzstarke Klinikgruppe bleibt ein starkes, katholisch geprägtes Leistungsangebot im Düsseldorfer Krankenhausmarkt erhalten.
Ein interdisziplinäres Team von Grant Thornton in Deutschland unter der Leitung der Partner Hanno Hepke (M&A), Dr. Mathias Reif (Legal) sowie Peter Binger (Tax) hat das Erzbistum Köln während des gesamten Prozesses vom Angebot, über das strukturierte Bieterverfahren bis zum Vollzug des Kaufvertrages mit umfassenden Services aus den Bereichen Advisory, Legal und Tax beraten.
„Das Erzbistum Köln hat seine Geschäftsanteile an die St. Franziskus-Stiftung veräußert, um die katholische Gesundheitsversorgung in Düsseldorf zu stärken und zukunftsfest zu machen. Grant Thornton hat dieses Vorhaben umsichtig und zielorientiert begleitet. Dabei konnten wir uns jederzeit darauf verlassen, dass das breite Spektrum der wirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Fragen professionell adressiert wird“, erklärt Gordon Sobbeck, Ökonom des Erzbistums Köln.
Das Erzbistum Köln gehört zur katholischen Kirche und ist das mitgliederstärkste Bistum in Deutschland. Die katholischen Einrichtungen beschäftigen rund 65.000 hauptamtliche Mitarbeitende in verschiedenen Bereichen. Dazu gehören unter anderem der pastorale Dienst, Bildung, Erziehung und soziale Einrichtungen wie Alten- und Krankenpflege.
Der Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf besteht aus vier Krankenhäusern und einem Gesundheitszentrum, die zusammen eine hochspezialisierte Gesundheitsversorgung für Düsseldorf und die Region anbieten. Mit der ambulanten und stationären Versorgung von jährlich über 150.000 Patientinnen und Patienten und einem Team von 3.000 engagierten Mitarbeitenden zählt der VKKD zu den leistungsfähigsten Gesundheitsdienstleistern im Raum Düsseldorf.
Die St. Franziskus-Stiftung Münster betreibt derzeit 14 Krankenhäuser sowie zehn Behinderten- und Senioreneinrichtungen in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Bremen. Hinzu kommen Beteiligungen unter anderem an ambulanten Rehabilitationszentren, Pflegediensten und Hospizen. In den Einrichtungen der Franziskus-Stiftung versorgen mehr als 15.000 Mitarbeitende jährlich über 570.000 Menschen stationär und ambulant.
Osborne Clarke berät FUNKE Digital bei der Übernahme der Jobportale praktischArzt und Medi-Karriere
Die internationale Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke hat FUNKE Digital bei der Übernahme der beiden führenden Jobportale praktischArzt und Medi-Karriere beraten. Die strategische Akquisition ermöglicht es FUNKE Digital, sein Portfolio im Bereich spezialisierter Recruiting-Plattformen weiter auszubauen.
FUNKE Digital mit Hauptsitz in Berlin ist die Digitalsparte der FUNKE Mediengruppe. Rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten hier an der Diversifikation von FUNKE im Digitalbereich, Schwerpunkte sind digitale Services und Digital Publishing. Zum Portfolio gehört unter anderem bereits die HR-Group mit Marken wie Absolventa, Azubiyo oder joblocal. Nun baut das Unternehmen sein Portfolio im Bereich Recruiting durch die Übernahme der spezialisierten Plattformen praktischArzt und Medi-Karriere weiter aus.
Die beiden Jobportale gehören mit mehr als 3.000 registrierten Arbeitgebern zu den führenden Anbietern im Stellenmarkt für die Gesundheitsbranche in der DACH-Region und verzeichnen über 2,5 Millionen Besucher pro Monat. Die Portale haben sich auf zwei unterschiedliche Zielgruppen spezialisiert: praktischArzt richtet sich an Ärzte aller Fachrichtungen und Karrierestufen; Medi-Karriere spricht eine breitere Kundschaft an und bietet Jobsuchenden Infos und Angebote zu mehr als 350 Berufsbildern aus dem gesamten Gesundheitsbereich. Timo Krasko und Michael Schmitt, die das Unternehmen 2014 gegründet hatten, bleiben nach der Übernahme als Geschäftsführer an Bord und treiben die Expansion in zusätzliche Märkte voran.
„Wir freuen uns sehr, unseren langjährigen Mandanten, FUNKE Digital, erneut bei einer strategisch wichtigen Transaktion im Bereich der digitalen Geschäftsmodelle rechtlich beraten zu dürfen. Die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit FUNKE Digital sowie das gemeinsame Transaktions- und Branchenverständnis trug wieder maßgeblich dazu bei, dass wir die Transaktion erfolgreich zum Abschluss bringen konnten“, so Dr. Björn Hürten, M&A-Partner bei Osborne Clarke.
NRW.BANK beteiligt sich an Recycling-Start-up ScrapBees
NRW.BANK unterstützt Start-ups aus dem Ruhrgebiet
Die NRW.BANK beteiligt sich an der ScrapBees GmbH. Das junge Unternehmen aus Neuss bietet innovative Recycling-Lösungen für Handwerker und Unternehmen unter dem Markennamen SchrottBienen an. Mit den in der aktuellen Finanzierungsrunde eingesammelten vier Millionen Euro Wachstumskapital will ScrapBees weitere Regionen und Branchen erschließen.
„Das Start-up ScrapBees systematisiert das Einsammeln von Metallschrott auf Baustellen und stellt eine möglichst vollständige Rückführung des Altmetalls in den Rohstoffkreislauf sicher“, sagt Johanna Antonie Tjaden-Schulte, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Solche Ideen sind ein wichtiger Beitrag zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft und zur nachhaltigen Transformation Nordrhein-Westfalens. Deshalb unterstützt die NRW.BANK das junge Unternehmen mit Wachstumskapital.“
Die NRW.BANK stellt das Kapital über ihr Förderprogramm NRW.SeedCap bereit. Voraussetzung dafür war, dass sich auch Business Angels zu gleichen Konditionen beteiligen.
SchrottBienen sammeln Altmetalle direkt vom Handwerker
ScrapBees bietet einen Rundum-Sorglos-Service fürs Altmetall-Recycling an. Die inzwischen 60 Mitarbeitenden holen den Metallschrott direkt von Baustellen in Privathaushalten und Gewerben ab, verwiegen ihn und bringen diesen dann sortiert zu Recycling-Unternehmen. So tragen sie dazu bei, dass eine Vielzahl von Metallen wie Aluminium, Eisen, Kupfer, Messing, Nickel, Zink und Zinn in den Rohstoffkreislauf zurückgehen.
In der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik-Branche (SHK) arbeiten die SchrottBienen bereits mit mehr als 400 Kunden zusammen. Denn wenn in Deutschland jedes Jahr 500.000 Wärmepumpen installiert werden sollen, bedeutet das auch jedes Mal rund 300 Kilogramm Altmetall bei der Demontage der alten Heizung, die recycelt werden können.
Thilo Hamm, Mitgründer von ScrapBees, erklärt: „Angesichts des Fachkräftemangels schätzen viele Handwerksbetriebe unser Angebot, da wir ihre Mitarbeiter direkt auf den Baustellen effektiv und zuverlässig unterstützen. Wir übernehmen nicht nur das Heraustragen alter Heizungsanlagen aus dem Keller, sondern helfen auch beim Einbringen neuer Anlagen und kümmern uns um das Recycling aller anfallenden Baustellenabfälle.“