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Osborne Clarke berät Snipes bei der Übernahme von Courir-Stores in Frankreich und Portugal
Die internationale Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke hat Snipes, den führenden Sneaker-Retailer, bei der Übernahme von 21 Filialen der französischen Sneaker-Kette Courir beraten. Die Akquisition umfasst 15 Standorte in Frankreich und sechs in Portugal.
Snipes SE, ein Handelsunternehmen für Streetwear und Sneaker namhafter Marken mit rund 800 Filialen und einem Onlineshop mit Hauptsitz in Köln wurde im April 1998 in Essen gegründet, expandierte ab 2007 in Europa und ist seit 2019 in den Vereinigten Staaten vertreten. Seit 2011 gehört Snipes zur Deichmann-Gruppe.
Nun hat das Unternehmen insgesamt 21 Standorte des führenden französischen Sneaker-Retailers Courir akquiriert. Die Übernahme wurde nach Prüfung durch die französische Wettbewerbsbehörde und die Europäische Kommission freigegeben. Mit den zusätzlichen Standorten erweitert Snipes die Anzahl seiner Stores in Frankreich auf 51. In Portugal wächst die Zahl der Snipes-Stores durch die Akquise von sechs auf 12.
Snipes-CEO Dennis Schröder kommentierte: „Mit der Integration der neuen Stores setzen wir unsere globale Wachstumsstrategie weiter fort. Frankreich ist einer der wichtigsten Märkte in Europa für uns. Mit der Übernahme der Courir-Stores dort und in Portugal erweitern wir unsere Präsenz und stärken unsere Verbindung zu lokalen Communities.“
Die Groupe Courir war erst im Oktober von der börsennotierten JD Sports Fashion übernommen worden. Bei diesem Deal hatte die Europäische Kommission zur Bedingung gemacht, dass Courir die 21 – jetzt von Snipes übernommenen – Filialen verkauft.
Bei der Übernahme hat ein Osborne Clarke Team unter der Führung des Leiters der deutschen Kartellrechtspraxisgruppe Dr. Sebastian Hack das Remedy Paket für Snipes verhandelt und das Kommissionsverfahren begleitet. Zudem hat es auch die internationale Steuerung übernommen und zusammen mit Mitarbeitern von Osborne Clarke Frankreich eine schnelle Freigabe bei der französischen Kartellbehörde sichergestellt.
Tradineo übernimmt Geschäftsanteile der Sport-Park Group GmbH & Co. KG
Die Investmentgesellschaft Tradineo übernimmt über eine Projektgesellschaft sämtliche Gesellschaftsanteile an der Sport-Park Group GmbH & Co. KG aus Wuppertal
Breidenbach und Partner PartG mbB hat den alleinigen Kommanditisten der Sport-Park Group GmbH & Co. KG aus Wuppertal (hier kurz: „Sport-Park KG“) im Zusammenhang mit der Veräußerung aller Kommanditanteile an die Investmentgesellschaft Tradineo beraten und vertreten. Im Rahmen des Verkaufskonzeptes wurde die Gesellschaft vorab in eine Einheits-GmbH & Co. KG umstrukturiert.
Die Sport-Park KG betreibt vier qualitativ hochwertige und profitable Fitnessclubs sowie einen Trampolinpark und blickt auf eine fast vierzigjährige Erfolgsgeschichte zurück. Zum Portfolio der Gruppe gehört unter anderem eine Fitnessanlage mit knapp 2.000 m² Fläche auf 3,5 Etagen in einem ehemaligen Gaskessel.
Die hinter der Käuferin stehende Tradineo GmbH, Osnabrück, hat sich auf den Erwerb und die Weiterentwicklung von erfolgreichen mittelständigen Familienunternehmen spezialisiert und strebt die langfristige Entwicklung der Sport-Park KG an.
Die Breidenbach und Partner PartG mbB verbindet die Agilität einer unabhängigen hochqualifizierten Wirtschaftskanzlei mit der Expertise einer international eingebundenen großen mittelständischen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft. Wir beraten und vertreten unsere Mandanten in sämtlichen Kernbereichen des Wirtschafts- und Steuerrechts.
Die Transaktion wurde am 20. Dezember 2024 privatschriftlich geschlossen und ist inzwischen auch vollzogen worden.
NRW.BANK beteiligt sich mit 3,5 Millionen Euro an Mehrwegtechnologie-Start-up Vytal Global aus Köln
Die NRW.BANK hat 3,5 Millionen Euro Wachstumskapital über ihren Venture Capital-Fonds NRW.Venture in Vytal Global investiert. Insgesamt belief sich die Finanzierung auf 14,2 Millionen Euro. Angeführt wurde das aktuelle Investment von Inven Capital gemeinsam mit NRW.Venture, die Investoren wie Emerald Technology Ventures, Grazia, Rubio, Chi Impact Capital und Kiko im Gesellschafterkreis komplementieren.
„Vytal überzeugt sowohl durch seine hoch skalierbare Technologieplattform als auch durch die stetig steigende Markttraktion, die das Unternehmen in den vergangenen Jahren zeigen konnte“, sagt Maximilian Erb, Investmentmanager bei NRW.Venture, der die Bank auch im Beirat des Unternehmens repräsentieren wird. „Mit seinen digitalen Mehrweglösungen zeigt Vytal Global, dass nachhaltige Geschäftsideen wettbewerbsfähig sind und auch international skalieren können.“
„Diese neue Finanzierung folgt weniger als neun Monate nach unserer letzten und spiegelt den außergewöhnlichen Erfolg wider, den das Vytal-Team im Jahr 2024 erzielt hat“, sagt Dr. Tim Breker, Mitgründer und Geschäftsführer von Vytal. „Mit der Expertise unserer Neuinvestoren in der Unterstützung internationaler Wachstumsstrategien sind wir bestens aufgestellt, um unsere Wirkung weiter zu skalieren und digitale Mehrwegverpackungen als neuen Standard in der Gastronomie, im Event- und Entertainmentbereich weltweit zu etablieren.“
Die VYTAL Global GmbH entwickelt datengetriebene intelligente Mehrweglösungen, die bisherige Einwegverpackungen sowohl in der Nutzendenerfahrung als auch bei der Wirtschaftlichkeit übertreffen und treibt damit die Transformation der Verpackungsindustrie in Richtung Kreislaufwirtschaft voran. Das neue Kapital wird vorwiegend genutzt, um Vytals globale Marktführerschaft zu stärken, die Produktentwicklung zu beschleunigen und die internationale Expansion weiter voranzutreiben.
Die NRW.BANK beteiligt sich an Finanzierungsrunden wie dieser, um zukunftsweisende Start-ups gezielt mit Beteiligungskapital unterstützen zu können. Das junge Unternehmen VYTAL Global schont mit seiner Verpackungstechnologie Ressourcen und trägt auch zur Transformation der Wirtschaft bei.