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Crowe unterstützt Healthcare Spezialisten GENUI und SHS Capital beim Investment in ROTOP
Crowe hat die GENUI GmbH („GENUI“), eine private Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Hamburg, dabei beraten, gemeinsam mit SHS Gesellschaft für Beteiligungsmanagement mbH („SHS Capital“) in ROTOP Pharmaka GmbH („ROTOP“), einem führenden Hersteller und CDMO von Radiopharmazeutika, mit Sitz in Dresden zu investieren.
Die ROTOP Pharmaka GmbH, gegründet 2000 mit Sitz in Rossendorf bei Dresden, ist ein Marktführer im Bereich der Herstellung von radiopharmazeutischen Produkten. Die Wurzeln des Unternehmens liegen im früheren Zentralinstitut für Kernforschung Rossendorf, das sich ab 1958 zu einem der führenden radiopharmazeutischen Zentren in der Welt entwickelte. ROTOP stellt cGMP-konforme Radiopharmaka für Diagnostik und Therapie in den Bereichen der Nuklearmedizin und molekulare Bildgebung her und vertreibt diese in mehr als 40 Ländern weltweit. Mit rund 170 Mitarbeiter/innen erweitert ROTOP kontinuierlich sein Angebot durch die Entwicklung neuer Produkte und neuer strategischer Partnerschaften.
Um der steigenden Nachfrage begegnen und den klinischen und kommerziellen Bedarf von Chargenkapazitäten zukünftig abdecken zu können, hat ROTOP schon vor zwei Jahren angefangen, ihr CDMO-Angebot auszubauen. Mit der Investition von GENUI und SHS Capital sollen nun u.a. die bestehenden CDMO-Kapazitäten deutlich erweitert werden. Dank ROTOPs Verbundenheit zur Region konnte zudem auch der WMS Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen als Investor gewonnen werden.
Grant Thornton berät Erzbistum Köln beim Verkauf seiner Mehrheitsanteile am Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf
Das Erzbistum Köln veräußert seine Mehrheitsanteile am Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf (VKKD) an die katholische St. Franziskus-Stiftung Münster. Mit der Übernahme durch die erfahrene und finanzstarke Klinikgruppe bleibt ein starkes, katholisch geprägtes Leistungsangebot im Düsseldorfer Krankenhausmarkt erhalten.
Ein interdisziplinäres Team von Grant Thornton in Deutschland unter der Leitung der Partner Hanno Hepke (M&A), Dr. Mathias Reif (Legal) sowie Peter Binger (Tax) hat das Erzbistum Köln während des gesamten Prozesses vom Angebot, über das strukturierte Bieterverfahren bis zum Vollzug des Kaufvertrages mit umfassenden Services aus den Bereichen Advisory, Legal und Tax beraten.
„Das Erzbistum Köln hat seine Geschäftsanteile an die St. Franziskus-Stiftung veräußert, um die katholische Gesundheitsversorgung in Düsseldorf zu stärken und zukunftsfest zu machen. Grant Thornton hat dieses Vorhaben umsichtig und zielorientiert begleitet. Dabei konnten wir uns jederzeit darauf verlassen, dass das breite Spektrum der wirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Fragen professionell adressiert wird“, erklärt Gordon Sobbeck, Ökonom des Erzbistums Köln.
Das Erzbistum Köln gehört zur katholischen Kirche und ist das mitgliederstärkste Bistum in Deutschland. Die katholischen Einrichtungen beschäftigen rund 65.000 hauptamtliche Mitarbeitende in verschiedenen Bereichen. Dazu gehören unter anderem der pastorale Dienst, Bildung, Erziehung und soziale Einrichtungen wie Alten- und Krankenpflege.
Der Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf besteht aus vier Krankenhäusern und einem Gesundheitszentrum, die zusammen eine hochspezialisierte Gesundheitsversorgung für Düsseldorf und die Region anbieten. Mit der ambulanten und stationären Versorgung von jährlich über 150.000 Patientinnen und Patienten und einem Team von 3.000 engagierten Mitarbeitenden zählt der VKKD zu den leistungsfähigsten Gesundheitsdienstleistern im Raum Düsseldorf.
Die St. Franziskus-Stiftung Münster betreibt derzeit 14 Krankenhäuser sowie zehn Behinderten- und Senioreneinrichtungen in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Bremen. Hinzu kommen Beteiligungen unter anderem an ambulanten Rehabilitationszentren, Pflegediensten und Hospizen. In den Einrichtungen der Franziskus-Stiftung versorgen mehr als 15.000 Mitarbeitende jährlich über 570.000 Menschen stationär und ambulant.
Osborne Clarke berät FUNKE Digital bei der Übernahme der Jobportale praktischArzt und Medi-Karriere
Die internationale Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke hat FUNKE Digital bei der Übernahme der beiden führenden Jobportale praktischArzt und Medi-Karriere beraten. Die strategische Akquisition ermöglicht es FUNKE Digital, sein Portfolio im Bereich spezialisierter Recruiting-Plattformen weiter auszubauen.
FUNKE Digital mit Hauptsitz in Berlin ist die Digitalsparte der FUNKE Mediengruppe. Rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten hier an der Diversifikation von FUNKE im Digitalbereich, Schwerpunkte sind digitale Services und Digital Publishing. Zum Portfolio gehört unter anderem bereits die HR-Group mit Marken wie Absolventa, Azubiyo oder joblocal. Nun baut das Unternehmen sein Portfolio im Bereich Recruiting durch die Übernahme der spezialisierten Plattformen praktischArzt und Medi-Karriere weiter aus.
Die beiden Jobportale gehören mit mehr als 3.000 registrierten Arbeitgebern zu den führenden Anbietern im Stellenmarkt für die Gesundheitsbranche in der DACH-Region und verzeichnen über 2,5 Millionen Besucher pro Monat. Die Portale haben sich auf zwei unterschiedliche Zielgruppen spezialisiert: praktischArzt richtet sich an Ärzte aller Fachrichtungen und Karrierestufen; Medi-Karriere spricht eine breitere Kundschaft an und bietet Jobsuchenden Infos und Angebote zu mehr als 350 Berufsbildern aus dem gesamten Gesundheitsbereich. Timo Krasko und Michael Schmitt, die das Unternehmen 2014 gegründet hatten, bleiben nach der Übernahme als Geschäftsführer an Bord und treiben die Expansion in zusätzliche Märkte voran.
„Wir freuen uns sehr, unseren langjährigen Mandanten, FUNKE Digital, erneut bei einer strategisch wichtigen Transaktion im Bereich der digitalen Geschäftsmodelle rechtlich beraten zu dürfen. Die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit FUNKE Digital sowie das gemeinsame Transaktions- und Branchenverständnis trug wieder maßgeblich dazu bei, dass wir die Transaktion erfolgreich zum Abschluss bringen konnten“, so Dr. Björn Hürten, M&A-Partner bei Osborne Clarke.